Ludwig Laher
Beiträge
Context XXI, Heft 4-5/2006

Der Konflikt um die Ehrenbürgerschaft der NS-Denunziantin Margarethe Pausinger

März
2006

Margarethe Brunner wurde 1880 in Weyer an der Enns geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Tamsweg im Lungau. Nach ihrer Heirat mit dem Arzt Dr. (von) Pausinger lebte sie in Lambach. Als Kunstmalerin verschrieb sie sich dem Naturalismus, absolvierte eine akademische Ausbildung und war vor (...)

Beiträge von Ludwig Laher
FORVM, No. 481-484

Fröhliche Negerlein auf den Fluren ...

April
1994

Und während auf der einen Seite mit viel Publicity jüdische Museen eröffnet und in den Dreißigern vertriebene Landsleute auf ein paar Tage eingeladen und verwöhnt werden, das mahnende »Nie mehr wieder!« auf allen Lippen, schicken wir gleich nebenan die Kriegsflüchtlinge zurück in Elend bis Tod und die (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Vom Aussaugen und Kopfabschlagen

Ergänzende Bemerkungen zu Franz Stelzhamer
März
2006

In Oberösterreich zumindest ist der Name Franz Stelzhamer jedem Kind vertraut. Eines seiner Mundartgedichte dient seit 1952 als offizielle Landeshymne, „wia a Hünderl sein’ Herrn“ soll man, geht es nach dem Franz von Piesenham und den für diese Entscheidung verantwortlichen Landespolitikern, sein (...)

Ludwig Laher während eines Workshops mit 14-jährigen Schülern

Ludwig Laher (* 11. Dezember 1955 in Linz) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig Laher studierte Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie in Salzburg und schloss mit einem Dr. phil. ab. Danach arbeitete er zunächst als Gymnasiallehrer am Christian-Doppler-Gymnasium in Salzburg.

1993 zog er nach St. Pantaleon in Oberösterreich und ist seit 1998 als freier Schriftsteller tätig. Laher veröffentlichte Prosa, Lyrik, Essays, Übersetzungen, wissenschaftliche Arbeiten, Hörspiele, Drehbücher und erhielt zahlreiche Literaturpreise und Stipendien.

Auszeichnungen und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Herausgeber oder Übersetzer
  • Hans Reichenfeld (Autor), Ludwig Laher (Hg. & Übers.); Katharina Laher (Übers.): Bewegtes Exil. Erinnerungen an eine ungewisse Zukunft. Autobiographie nach Tagebuch-Aufzeichnungen. Reihe: Anders erinnern, 4. Theodor Kramer Gesellschaft, Wien 2010, ISBN 978-3-90160240-5.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Notizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reichenfeld, geb. 26. Februar 1923, 1938 mit Kindertransport nach GB, Mai 1940 als Enemy Alien auf der Isle of Man interniert, Deportation nach Kanada, 1941 zurück nach GB, 1944 Royal Air Force, Aktivist von Young Austria, Arzt und Psychiater für Gerontologie in Kanada, gestorben 5. März 2016 in Ottawa.