Zeitschriften und Zeitungen

gezeit: Zeitschrift der FV GEWI

Die gezeit ist die wunderbare Zeitung der GEWI und erscheint regelmäßig unregelmäßig. Redaktionssitzungen finden (zur Zeit) unregelmäßig statt und sind wie unsere Plena offen für alle. Das heißt, dass jedeR, die/der möchte gerne hinkommen, zuhören und mitmachen kann!

Die GEWI ist eine basisdemokratische Gruppe, die linke und kritische Politik bezüglich Gesellschaft und Universitäten in einer anti-hierarchischen Art und Weise macht.

Wir stellen die Fakultätsvertretungen (ÖH) der philologisch-kulturwissenschaftlichen (die „PhiKu“) und historisch-kulturwissenschaftlichen (die „HiKu“) Fakultät an der Uni Wien.

Jede gezeit ist einem Schwerpunktthema gewidmet, das in unterschiedlichen Artikeln besprochen und diskutiert wird. Zusätzlich gibt es meistens Artikel zu aktuellen bildungspolitischen Themen und Platz für kreativere Auswüchse, wie auch Soli-Inserate von Projekten, die wir unterstützenswert finden.

Neueste Beiträge

Warum wir über den Islam reden sollten¹

FV GEWI, 15. Juli 2017
Epilog für die Linke. Islam – das bedeutet schon seit jeher Gewalt. Historisch war der Islam, neben zivilisatorischen Leistungen[2], immer auch mit Eroberung und – das besagt schon der arabische Name Islam – Unterwerfung verbunden. Unterwerfung einerseits natürlich des Selbst, unter Allah, aber (...)

Vereint gegen Israel – Diskursiv in den Antisemitismus

FV GEWI, 15. Juli 2017
Der antizionistische Kampf am Berliner Otto-Suhr-Institut. „Israel ist ein Kolonialstaat. Und Punkt.“ Eleonora Roldán Mendívil veröffentlichte Sätze wie diesen in den vergangen zwei Jahren auf ihrem Blog cosas que no se rompen, brüllte in Berlin wiederholt für die Intifada und bekundete ihre (...)

Epistemologie des Wahns

FV GEWI, 15. Juli 2017
Erkenntnistheorie als Ideologie. Wo von der Empirie nicht gestützte Vorannahmen den Blick auf die Fakten verstellen – und nicht wie es für Hypothesen üblich ist, aus bereits vorhandenem Wissen eine Perspektive entwickelt wird, auf die hin die Lage untersucht werden kann, woraufhin die Hypothese (...)

Unheimliche Animositäten

FV GEWI, 15. Juli 2017
Antisemitismus in queerfeministischen und postkolonialen Zusammenhängen. Die Problemkonstellation, Antisemitismus in queerfeministischen und postkolonialen Szenen, wird insbesondere augenfällig in den Bündnispolitiken: So organisierte etwa, unter anderen mit Rasmeah Odeh, eine palästinensische (...)

Eichmanns Schatten: Groschenromane des Traumas

FV GEWI, 15. Juli 2017
Zum Verhältnis von Pornographie und Shoah. „For an Israeli child in the 1960s, these are Jews. He doesn‘t think of Poles or Frenchmen. For him, the inmates are all Jews. The victims of abuse are his parents. His grandparents. Potentially, himself. The only way not to be subject to such abuse is to (...)

Antisemitismus im Queerformat

FV GEWI, 15. Juli 2017
Eine Verschwörungstheorie namens Pinkwashing. Seit sich in politischen und akademischen Zusammenhängen die Stränge postkolonialer, queerer und feministischer Theorie unter dem Paradigma der Intersektionalität immer stärker kreuzen, verbreitet sich virulent die antisemitische Verschwörungstheorie des (...)

Das Gewitter in der Wolke

FV GEWI, 15. Juli 2017
Zum Verhältnis der Linken zu BDS, Antizionismus und dem Staat Israel. Jean Améry zufolge ist der Antisemitismus im Antizionismus enthalten, wie das Gewitter in der Wolke (Amery 1969, zitiert in Scheit 2002). Nach der Shoah schien sich die Linke einig, dass das einzig richtige Verhältnis zum Staat (...)

Die autoritäre Persönlichkeit

FV GEWI, 15. Juli 2017
Antisemitismus und Pseudomaskulinität In den Arbeiten der Kritischen Theorie und der Forschungsgruppe um Theodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswick, Daniel Levinson und Nevitt Sanford (1950) spielt die autoritäre Persönlichkeit eine herausragende Rolle. In ihrer 1950 auf Englisch erschienen Arbeit (...)

Queer BDS: Intersektionalität auf falschen Wegen

FV GEWI, 15. Juli 2017
Interview mit Karin Stögner. Jurdyga: Boycott, Divestment, Sanctions (kurz: BDS) ist eine Kampagne, die 2005 mithilfe von 171 pro-palästinensischen Organisationen entstand. Laut eigenen Aussagen ist es ihr Ziel, mittels akademischer, kultureller und ökonomischer Boykotte, Rechte für (...)

„Wer die Hexen jagt, der jagt auch die Juden“[1]

FV GEWI, 15. Juli 2017
Über Hexenwahn, Antisemitismus und den Untergang der magischen Welt. In der Vorstellung ihrer Bevölkerung war die mittelalterliche Welt durchdrungen von Geistern und Dämonen. Die Natur schien beseelt von allerlei transzendenten Gestalten. Diese zur Verwirklichung eigener Zwecke anzurufen, war (...)