Grundrisse, Nummer 14

Medieninhaberin: Partei „grundrisse“
Herausgeberin: Redaktion „grundrisse“ (Wolfgang Bacher, Martin Birkner, Bernhard Dorfer, Robert Foltin, Marcus Gassner, Franz Naetar, Paul Pop, Karl Reitter, Klaus Zoister)
Grafikkonzept: Harald Mahrer
Erscheinungsort: Wien
Herstellerin: Digidruck, 1030 Wien
Offenlegung: Die Partei „grundrisse“ ist zu 100% Eigentümerin der Zeitschrift „grundrisse“. Grundlegende Richtung: Förderung gesellschaftskritischer Diskussionen und Debatten
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck darf nur mit Einwilligung der Redaktion der „grundrisse“ erfolgen.

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
willkommen in der 14. Ausgabe der grundrisse. Bevor wir euch unserem diesmal im Baukastensystem angelegten Editorial überlassen, hier noch ein kurzer Ausblick auf das nun Folgende: In dieser Nummer findet ihr den ersten Teil unserer Reihe „MIT NACHDRUCK“, in der wir wichtige nicht mehr erhältliche Texte wieder zugänglich machen wollen. Außerdem gibt´s noch einen Rückblick auf den Euromayday 2005 in Wien und eine Einladung zur Vorstellung von Beverly J. Silver´s Buch (...)

Beiträge

„Commodification“, Wertgesetz und immaterielle Arbeit

6

Einleitung In angelsächsischen Debatten wird sowohl von ÖkonomInnen und BeurteilerInnen der Möglichkeiten für „Wertschöpfung“ von Firmen und Konzernen als auch in den Debatten über „Free Software“ und ihre gesellschaftlich-politischen und ökonomischen Auswirkungen der Begriff der „Commodification“ (...)


Multitude & Empire oder Negris gar nicht so heimlicher Spinozismus

20

Die Vielheit der Multitude bedeutet nicht nur, unterschiedlich zu sein, sondern auch unterschiedlich zu werden. Werde anders als du bist! (Hardt/Negri 2004; 391) Mit Empire (2000) trafen Michael Hardt und Antonio Negri offenbar das Theoriebedürfnis rebellierender und widerständiger Schichten. Es (...)


Ganz normal prekär?

Feministische Aspekte zur Prekarität von Arbeits- und Lebensverhältnissen

31

Der Begriff der Prekarisierung wird gegenwärtig äußerst kontrovers diskutiert. Einerseits wird er mit der Hoffnung besetzt, dadurch die Zunahme an unsicheren Arbeits- und Lebensbedingungen analytisch fassen und kritisieren zu können. Andererseits beziehen sich die Argumente dagegen vor allem (...)


Rot-Schwarze Flitterwochen: Marx und Kropotkin für das 21. Jahrhundert

35

Anarchismus und Kommunismus waren im 20. Jahrhundert zwei feindliche Brüder. Beide gaben vor, eine soziale Revolution und klassenlose Gesellschaft verwirklichen zu wollen und doch bekämpften sie sich bis auf das Messer. Wer kennt sie nicht, die emotionalen Debatten um den Aufstand von Kronstadt (...)


Lotta Continua in Frankfurt, Türken-Terror in Köln

Migrantische Kämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik

48

Zwischen einer Praxis, die darin besteht „die Geschichte zu schreiben„und der, „Geschichten zu erzählen“, besteht ein Unterschied, den manche als einen Epochenbruch ansehen würden. Die Vorstellung eines linearen, fortschreitenden Verlaufs von Geschichte, samt Finalität und großem Subjekt, ist im (...)


Zum Begriff der Negation in der Dialektik

56

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Gerald Raunig:

Kunst und Revolution

Künstlerischer Aktivismus im langen 20. Jahrhundert

60

Wien: Turia + Kant, 261 Seiten, 22 Euro Mit Kunst und Revolution hat Gerald Raunig ein ausgezeichnet geschriebenes, vielschichtiges Werk verfasst, das aus den verschiedensten Blickwinkeln mit Gewinn gelesen werden kann. Thema ist einmal, wie der Titel ja nahe legt, das zu klärende Verhältnis von (...)


Kapitalismus, Geschlechterordnung und Revolution

Drittes Sommerseminar der grundrisse in Hegymagas/Ungarn von 4.-7. August 2005

63

Das diesjährige Sommerseminar der grundrisse.zeitschrift für linke theorie & debatte wird nicht zuletzt als Weiterführung der vorangegangenen beiden Seminare (zum Klassenbegriff bzw. zum Themenfeld „kommunistische Transformation“) die kritische Reflexion der Geschlechterordnung in den (...)

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