Streifzüge, Heft 2/1996

Medieninhaber: Context — Verein für freie Studien und brauchbare Information
Herausgeberin: Context — Initiative für freie Studien und brauchbare Information
Redaktion: Franz Schandl, Gerold Wallner und Robert Zöchling
Herstellerin: Infrastruktur, 1060 Wien

Beiträge

Blätter, Bäume, Bretter

1

Willkommen in der zweiten Ausgabe der Streifzüge. Der Titel dieses Blattes indiziert nicht etwa ein Programm des absichtslosen Herumstreunens in diversen theoretischen Gefilden, sondern er verweist eher (1.) auf ein absichtliches Anstreifen oder Anecken an mancher Theorie und Praxis durch (...)


Der Wert

Smith, Ricardo, Marx

1

Überarbeitetes Referat im Kritischen Kreis. Im folgenden Überblick sollen einige Grundla­gen der politischen Ökonomie, der Marxschen Weiterentwicklung und Kritik daran herausge­arbeitet werden. 1. Adam Smith Die klassische Arbeitswertlehre stammt von den beiden britischen Ökonomen Adam Smith und (...)


Der Fetisch des Gebrauchswerts

Eine Anmerkung zu einem vergessenen Begriff

5

I Man schmeckt dem Weizen nicht an, wer ihn gebaut hat, russischer Leibeigner, französischer Parzellenbauer oder englischer Kapitalist. Obgleich Gegenstand gesellschaftlicher Bedürf­nisse, und daher in gesellschaftlichem Zusam­menhang, drückt der Gebrauchswert jedoch kein gesellschaftliches (...)


SOS-Medienfreiheit?

Volksbegehren gegen Medienkonzentration

7

Auftakt der neuesten Mediendebatte war der (sich schon länger abzeichnende) Rausschmiß des Herausgebers des Profils, Hubertus Czernin, durch die Eigentümer des Nachrichten­magazins (Raiffeisen/WAZ). Trotz aller Solida­risierungen mit Czernin ist aber zu bedenken, daß dieser einer rein geschäftlichen (...)


SOS Mediokratie

Zu aktuellen Begehren und Entbehrungen

8

Medienpolitik im Breitwand-Format: „Fal­ter“, „Standard“ und „Profil“ treten zum offenen Branchenkampf gegen die „Mediaprint“ an, Journalistengewerkschaft und Grüne sind mit von der Partie. Nebenbei soll eventuell der ORF (1.) vor seiner Umwandlung in eine Aktienge­sellschaft oder (2.) durch seine (...)


Falls Leserbriefe nicht unerwünscht sind ...

10

Franz Schandl ist mit zu abstrakt. Vor allem aber scheint er mir von einer idealistischen Geschichtsauffassung auszugehen: zuerst kommt die Theorie, dann die gesellschaftliche Praxis, zuerst die Wissenschaft und dann das Leben. Was meiner Ansicht die Linke, unabhängig von ihren diversen (...)


Erich Ribolits:

Die Arbeit hoch?

Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Post-Fordismus

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327 Seiten, br. 250,— öS, Profil Verlag, München-Wien 1995 Arbeit und Arbeiten stellen in den industrialisierten Gesellschaften zutiefst positiv besetzte Begriffe dar. War in nahezu allen Kulturen der Vergangenheit die Freiheit vom Zwang zur Arbeit bestimmendes Sta­tusmerkmal der Eliten, steht die (...)


Gerhard Scheit:

Hanswurst und der Staat

Eine kleine Geschichte der Komik: Von Mozart bis Thomas Bernhard

11

Deuticke, Wien 1995 Der vorliegende Band ist jedenfalls eine analytische Aufarbeitung des österreichischen Theaters unter den Aspekten von Komik und Kapital, Kot und Kopulation. Die Sprache ist nicht überladen und kompliziert, mit Zitaten und Fußnoten wird keineswegs übertrieben, das Buch ist (...)


Franz Schandl / Gerhard Schattauer:

Die Grünen in Österreich

Entwicklung und Konsolidierung einer politischen Kraft

12

ISBN 3-85371-103-0, ca. 620 Seiten, br., 498,— öS, umfassende Bibliographie, Promedia-Verlag, Wien 1996 Das vorliegende Buch bietet erstmals einen vollständigen Abriß über die bewegte Geschichte der Ökopartei und ihrer führenden Repräsentantinnen und Repräsentanten. Von den Anfängen des alternativen (...)


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