Zeitschriften und Zeitungen

Krisis

Krisis – Kritik der Warengesellschaft ist ein Zusammenschluss von theoretisch arbeitenden Einzelpersonen und Gruppen, die sich der Reformulierung einer radikalen Kapitalismuskritik jenseits des traditionellen Marxismus verschrieben haben.

Der Name ist Programm. Kapitalismuskritik heißt für uns: Kritik einer Gesellschaft, die auf Warenproduktion, abstrakter Arbeit und Verwertung des Werts beruht und einer verselbstständigten historischen Dynamik unterliegt, welche im gegenwärtigen Krisenprozess kulminiert. Diese Krise hat einen fundamentalen Charakter. Sie untergräbt nicht nur die Grundlagen der kapitalistischen Verwertung, sondern bedroht zugleich auch die Bedingungen menschlichen Zusammenlebens überhaupt und wirft daher die Frage nach einer emanzipatorischen Aufhebung des Kapitalismus mit neuer Dringlichkeit auf.

Mit unseren Texten intervenieren wir in den öffentlichen Diskurs, mit dem Ziel, das Bewusstsein über die verrückte und zerstörerische Logik des warenproduzierenden Systems zu schärfen und eine neue Perspektive sozialer Emanzipation zu erschließen. Diese Texte, die wir in Zeitschriften, Zeitungen, Büchern und Internetforen veröffentlichen, finden sich zum allergrößten Teil auf unserer Homepage. Theoretisches Kernstück ist die Zeitschrift Krisis, die seit 1986 als Printausgabe publiziert wurde (zunächst unter dem Namen Marxistische Kritik) und seit Juni 2013 in einem neuen Online-Format erscheint.

Neueste Beiträge

Klimaschutz und radikale Arbeitszeitverkürzung sind möglich – aber kein grüner Kapitalismus

Daniel, 25. Juni 2020
Lothar Galow-Bergemann im Podcast bei Café Clément, Mönchengladbach Mittwoch, 1. Juli 2020, ab 19.00 Uhr HIER zu hören Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber Kinder- und Altersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie (...)

„Fahrlässig übertrieben“? Ein Disput über Verschwörungsideologien mit Franz Schandl

Norbert, 19. Juni 2020
Vorbemerkung: Nachfolgender Disput entstand aus Anlass des Artikels von Franz Schandl Setting und Seuche zum politischen Umgang mit der Corona-Pandemie, den ich sehr fragwürdig fand und daher einige Fragen an den Autor richtete. Diese „Kritische Nachfrage“ wurde zusammen mit einer Antwort von (...)

Coronaeindämmung versus Kapitalverwertung

Daniel, 15. Juni 2020
von Peter Samol Zurzeit (Mitte Juni 2020) weiß kein Mensch, wie lange die Corona-Pandemie noch dauern wird, die seit Mitte März dieses Jahres unseren Alltag prägt. Ein Ende finden kann sie nur durch einen Impfstoff oder durch natürliche Immunisierung. Bis eins von beidem eintritt, wird es noch (...)

Der Kritiker als Nationalökonom. Rezension eines Tagungsbandes zur Marxschen Theorie

Norbert, 11. Juni 2020
Rezension zu: Hans-Michael Trautwein (Hg.): Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie XXXIV. Neue Perspektiven auf die Politische Ökonomie von Karl Marx und Friedrich Engels, Duncker & Humblot, Berlin, 2019 von Norbert Trenkle Zuerst veröffentlicht auf Soziopolis am 5.2.2020: (...)

Der andere Marx. Warum es keinen neuen Klassenkampf gibt …

Norbert, 11. Juni 2020
Warum es keinen neuen Klassenkampf gibt und die Marx‘sche Theorie dennoch hochaktuell ist von Norbert Trenkle1 veröffentlicht auf Soziopolis am 9.6.2020: www.soziopolis.de/beobachten/gesellschaft/artikel/der-andere-marx/ Angesichts der ungeheuren Ungleichheit in der Verteilung des (...)

El narcisismo como norma

Daniel, 10. Juni 2020
La deformación psíquica en la sociedad capitalista tardía Peter Samol Tomado de *Widerspruch. Beiträge zu sozialistischer Politik*, Nº 73/2019 (Zurich), págs. 71 a 78. Publicado en la revista Krisis – Crítica de la sociedad mercantil. Trad: Antiforma. Deutsche Version English version Toda sociedad (...)

Narcissism as Norm

Daniel, 10. Juni 2020
Psychic Deformation in Late Capitalist Society by Peter Samol Originally published in Samol, Peter (2019) “Narzissmus als Norm. Psychische Deformation in der spätkapitalistischen Gesellschaft.” In: Widerspruch. Beiträge zu sozialistischer Politik, Nr. 73/2019 (Zürich): 71-8. Translation by Eric-John (...)

Die Wiederentdeckung des revolutionären Subjekts Arbeiterklasse als Ausdruck linksidentitärer Sehnsucht

Daniel, 24. Mai 2020
Zur Kritik der »neuen Klassenpolitik« von Ernst Lohoff und Lothar Galow-Bergemann Der Text erschien zuerst bei Telepolis unter der Überschrift Die Wiederentdeckung der Arbeiterklasse als Ausdruck linksidentitärer Sehnsucht. Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen: Wir bestreiten nicht die (...)

Climate Crisis and Social Transformation in the Age of Corona [english] [português] [español] [italiano] [français]

Norbert, 9. Mai 2020
Climate Crisis and Social Transformation in the Age of Corona A crise climática e a transformação social na época do coronavírus La crisis climática y la transformación social en la época del coronavirus Crisi climatica e trasformazione sociale al tempo del coronavirus Crise climatique et (...)
Krisis

Beschreibung deutsche politische Zeitschrift
Fachgebiet Kapitalismuskritik
Verlag Unrast Verlag
Erstausgabe 1986
Einstellung 2010
ISSN (Print)

Krisis ist eine politische Zeitschrift und kapitalismuskritische Gruppe, deren Hauptfokus eine theoretische Kritik der „Warengesellschaft“ darstellt (Wertkritik).

Die Zeitschrift existiert seit dem Jahre 1986 (bis 1989 unter dem Namen „Marxistische Kritik“) und erscheint seit 2004 im Unrast Verlag. Die letzte Printausgabe (Nr. 33) erschien im Jahre 2010. Seit 2013 werden neue Artikel in unregelmäßiger Folge nur noch auf der Homepage veröffentlicht.[1]

Parallel zur Zeitschrift existiert das gleichnamige Projekt, das eine Diskussionsplattform für Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen schaffen will, die sich nach eigenen Angaben kritisch mit den Entwicklungen der „vorgeblichen Alternativlosigkeit des kapitalistischen Weltsystems“ auseinandersetzen. Sein Ziel ist die „Formierung einer neuen global kooperierenden, nicht-hierarchischen sozialen Bewegung gegen die herrschenden Zustände“.

Im Jahr 1999 veröffentlichte die Gruppe das Manifest gegen die Arbeit.

Der prominenteste Autor der Zeitschrift und Mitarbeiter der Gruppe war bis April 2004 Robert Kurz. Dann kam es zur Spaltung und Neugründung der Gruppe EXIT! (wieder samt gleichnamiger Zeitschrift), in der Robert Kurz bis zu seinem Tod im Juli 2012 Mitglied war.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zeitschrift Krisis. Abgerufen am 25. August 2016.
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