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Mosaik — Politik neu zusammensetzen

mosaik will kritische, kämpferische und demokratische Positionen sichtbar machen und solidarische, aber lebhafte Debatten ermöglichen. Unsere Redakteur_innen kommen aus unterschiedlichen politischen Feldern und bringen vielfältige Perspektiven in die redaktionelle Arbeit ein. Die Artikel auf dem Blog geben daher nicht zwangsläufig die Meinung der gesamten Redaktion wieder und bilden bewusst verschiedene Perspektiven ab. Sollten einzelne Texte strittig sein, entscheidet die Redaktion gemeinsam über die Veröffentlichung.

Wir planen und gestalten den Blog bei zweiwöchentlichen Redaktionstreffen. Dort legen wir thematische Schwerpunkte fest und besprechen Artikelideen. Darüber hinaus liegt die alltägliche Arbeit am Blog bei der Leitenden Redaktion, die von drei bis fünf Personen besetzt wird und regelmäßig wechselt.

Wer schreibt auf mosaik? Die Artikel, die auf mosaik erscheinen, werden größtenteils von uns angefragt, von uns vorgeschlagen oder von unseren Redakteur_innen selbst geschrieben. Bevor ein Artikel am Blog erscheint, geben wir inhaltliche und sprachliche Rückmeldung.

Wie kann ich auf mosaik schreiben? Wenn ihr auf mosaik schreiben wollt, könnt ihr uns auch gerne einen Artikel vorschlagen. Schickt uns dazu einfach eine Mail mit ein paar Zeilen zu euch und zum geplanten Blogbeitrag oder kontaktiert eine_n Redakteur_in direkt. Artikel sollen maximal 6.000 Zeichen lang und möglichst verständlich geschrieben sein. mosaik ist ein politischer, kein wissenschaftlicher Blog. Es gibt bei uns daher keine Fußnoten und Literaturverzeichnisse. Dafür freuen wir uns, wenn ihr im Text zu Quellen oder weiterführenden Informationen verlinkt.

Die Redaktion setzt Themenschwerpunkte und plant den Blog längere Zeit im Voraus. Wir bitten daher um Verständnis, dass nicht alle Themen und Artikel immer Platz finden. Gerne könnt ihr auf vorhandene Blogbeiträge reagieren und Antworten oder Entgegnungen vorschlagen.

Wer bezahlt mosaik? Die mosaik-Redakteur_innen arbeiten alle ohne Bezahlung. Wir können daher auch keine Honorare für Artikel anbieten. Die Kosten für Blog, Technik, Materialien und anderes decken wir durch Mitgliedsbeiträge und Spenden ab.

Neueste Beiträge

„Wir sind endlich angekommen – im Dazwischen.“ Jola Wieczorek im Gespräch über ihren neuen Film

Dejan Aleksić, 25. September 2026
In „Die noch unbekannten Tage“ erzählt die Regisseurin Jola Wieczorek von der Migration ihrer Familie von Polen nach Österreich im Jahr 1989 – und davon, was zwischen Flucht, Ankommen und Zugehörigkeit liegt. mosaik-Redakteur Dejan Aleksić hat sie für ein Gespräch getroffen. mosaik: Wie bist du (…)

Kritik der Geoökonomie

mosaik Podcast, 24. September 2026
Raphael Deindl im Gespräch mit Sandra Sieron und Joscha Abels über die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift PROKLA. Die globale Ökonomie befindet sich im Umbruch: Handelskonflikte, Sanktionen, Investitionskontrollen und der Wettlauf um technologische Vorherrschaft prägen zunehmend die (…)

Danke für nichts: Über die Ausbeutung der Care-Arbeit

Johannes M., 22. September 2026
Wer Kinder in ihren schwersten Momenten auffängt, trägt eine Verantwortung, die kaum größer sein könnte. Doch was ist diese Verantwortung dem Land Steiermark wert? Offenbar nicht allzu viel. Der vorliegende Kommentar von Johannes M. (Name von der Redaktion geändert), einem Beobachter des (…)

Schlagzeile in die Magengrube

Agnes Sieben, 18. September 2026
Mit dem zunehmenden Rechtsruck ziehen auch Zeitungen nach, um ihre Leser*innen mit rassistischen Schlagzeilen zu gewinnen. In der neuen Medienrauschen-Kolumne zweifelt mosaik-Redakteurin Agnes Sieben die Möglichkeiten guter Diskurse an, wenn Inhalte über Schlagzeilen vermittelt werden. In einer (…)

Täter-Opfer-Umkehr als System: Wie Österreich Femizide zu Einzelfällen macht

Bianca Boros, 17. September 2026
Inhaltswarnung: In diesem Artikel geht es um Femizid und sexualisierte Gewalt. 8 Jahre lang wird die 21-jährige Jenni vermisst. Dezember 2025 gesteht der Täter den Mord. Wie in nahezu jedem Fall eines Femizids in Österreich ist er der Ex-Partner. Bianca Boros war beim Gerichtsprozess Ende August (…)

Wien selber machen – Neue Debatten an einem neuen Ort

Hannes Grohs, 15. September 2026
Während AfD und FPÖ an Zustimmung gewinnen, fehlen linken Kräften gesellschaftlich verankerte und mehrheitsfähige Zukunftsperspektiven. Die neue Wiener Initiative Mala Zêrîn versucht mit ihren Diskussionsanstößen daran etwas zu ändern. mosaik-Redakteur Hannes Grohs war vor Ort und denkt die (…)

Arbeit am Wohnen – Zur schwierigen Aneignung eines städtischen Reproduktionsmittels

mosaik Podcast, 10. September 2026
Ein Vortrag von Moritz Rinn in der Reihe „Kritische Gesellschaftsforschung“ vom 9. September 2026. Wohnen ist weit mehr als die Frage nach vier Wänden. Eine Wohnung ist der Ort, an dem Menschen ihren Alltag organisieren, Beziehungen pflegen, sich erholen, Kinder großziehen, arbeiten. Kurz: ihr (…)

„Handbuch für Unerschrockene“ – Reale Macht und Klassenkampf gegen die ökologische Krise

Lina Gisler, 9. September 2026
In ihrem neuen Buch spricht sich Filmemacherin und Autorin Johanna Schellhagen für eine strategische Neuausrichtung der radikalen Linken aus – weg von symbolischer Politik hin zum Aufbau realer Macht. Lina Gisler und Bich Ngoc Nguyen mit einer Rezension. Eine Hitzewelle nach der nächsten (…)

Rechenzentren rechnen sich nicht – ein Gespräch nach der Besetzung in Kronstorf

mosaik Redaktion, 7. September 2026
In Kronstorf südlich von Linz wird derzeit ein Rechenzentrum von Google errichtet. Schon das Ausmaß der bisherigen Pläne waren enorm, nun hat der Konzern Anträge für die zweite Ausbaustufe eingereicht. Weltweit machen Bewegungen derzeit auf den enormen Energie- und Wasserbedarf, sowie die (…)

Wer die Presse besitzt, besitzt die Macht

Anna Rosa Prasser, 4. September 2026
Wie beherrschen Rechtsextreme die französische und österreichische Medienlandschaft? Und wie unterscheiden sich die Systeme voneinander? mosaik-Frankreich-Korrespondentin Anna Rosa Prasser beleuchtet in unserer Kolumne rechtsextreme, französische Abgründe und blickt auf die österreichische (…)