Grundrisse, Nummer 24
Dezember
2007
Alain Badiou:

Paulus – Die Begründung des Universalismus

München: diaphanes Verlag, 2002, aus dem Französischen von Heinz Jatho, 204 Seiten, 19 Euro

Der Umschlag der deutschen Ausgabe des Paulus- Buches zeigt die Reproduktion eines Dürer- Bildes aus dem Jahr 1526 mit dem Titel: Kopf des Paulus. Das Gesicht eines erwachsenen Mannes im Halbprofil ist zu sehen, mit einem wachen Auge, schütterem Haupthaar und einem prächtigen Vollbart, der bis unter die prägnante Nase wuchert. So hat sich der Zeichner Dürer den Paulus vorgestellt. Welches Bild zeichnet uns aber nun Alain Badiou, der Philosoph, Dramaturg und Romancier ist und an der Universität Paris VII- Vincennes und am Collège International de Philosophie lehrt? In zehn kurzen Kapiteln, einem Vorwort und einem Abschluss Nummer XI, auf insgesamt 204 Seiten versucht Alain Badiou uns Paulus und dessen Briefe näher zu bringen. Die Intention des „eigenartigen Unternehmen(s)“ (S.7) wird klar offen gelegt, sie ist „weder historisch noch exegetisch. Sie ist von Anfang bis Ende subjektiv.“ (S.9) Badiou bekennt er sei „von Haus aus areligiös“. Der Grund für sein langjähriges Interesse an der Figur Paulus bestünde darin: „Paulus ist für mich ein dichterischer Denker des Ereignisses und zugleich der, welcher in seiner Aussage wie in seinem Tun die bleibenden Züge jener Figur zeigt, die man den MILITANT oder Kämpfer nennen könnte.“ Badiou ist fasziniert von einer Verbindung die an Paulus zutage tritt: „die nämlich, die zwischen der generellen Idee eines Bruchs, eines Umsturzes, und der einer Praxis und eines Denkens besteht, welches die subjektive Materialität dieses Bruchs darstellt.“ (S.8/9) Diese Verbindung wird als „durch und durch menschlich“ bezeichnet. Badious Text könnte man deshalb vielleicht als anthropologische Schrift bezeichnen und im Sinne des Autors eigentlich auch als eine antiphilosophische:„Es gehört aber zum Wesen der Antiphilosophie, dass die subjektive Position im Diskurs zum Argument wird“ (S.34). Antiphilosophen sind für Alain Badiou außer Paulus - von dem wir keinen Nachnamen kennen- Blaise Pascal, Jean- Jacques Rousseau, Søren Kierkegaard und Friedrich Nietzsche.

Im ersten Kapitel „Paulus der Zeitgenosse“ erfahren wir Genaueres darüber wieso Badiou eine philosophische Nähe in solcher Ferne sucht: „Es geht darum, dass Paulus ergründen will, welches Gesetz ein jeder Identität beraubtes Subjekt strukturieren kann, ein Subjekt, das von einem Ereignis abhängt, dessen einziger „Beweis“ genau darin besteht, dass ein Subjekt sich zu ihm bekennt.“ (S.13) Alain Badiou geht es darum „die konzeptuelle Organisation“ der Problematik des Paulus zu entfalten – „vom Inhalt des Ereignisses (der Auferstehung Christi) einmal abgesehen“ (S.31) Das Paulus-Buch ist also kein Überzeugungs- Text und Badiou ist kein Prediger. Es geht zugleich darum „dem Mann gerecht zu werden, der (...) ganz allein eine kulturelle Revolution ausgelöst hat, von der wir immer noch abhängen.“ (S.31). Dies könnte ein guter Grund sein, das Buch zu lesen, um sich dann Gedanken darüber zu machen, ob diese kulturelle Revolution wirklich nur von einem Mann „ganz allein“ ausgelöst wurde. Hinter dem erfolgreichen Paulus steht schließlich mindestens eine “Persis, meine Liebe, welche in dem Herrn viel gearbeitet hat“ (S.192).

Im Kapitel II „Wer ist Paulus?“ beschreibt Badiou die Lebensumstände des fundamentalen Autors, die aus dem Corpus der sechs Briefe, in die sie inkorporiert sind heraus gezogen werden (S.36/37). Diese Briefe –Römer, Erster und Zweiter Korinther, Galater, Philipper, Erster Thessalonicher- sind für Badiou „nichts anderes als Interventionen im Leben dieser Gruppen (die unter Paulus Mitwirkung entstanden sind), und sie sind erfüllt von politischer Leidenschaft. Kampf gegen innere Spaltungen, Erinnerung an die Grundprinzipien, Erneuerung des Vertrauensverhältnisses zu den örtlichen Führern, Untersuchung der Streitpunkte, Organisation der Finanzen – nichts fehlt von all dem, was einem Aktivisten welcher organisierten Bewegung auch immer als Gegenstand von Besorgnis und kollektiver Aufwallung vertraut ist.“ (S.41) Das Kapitel endet mit dem Schluss: „Letztlich aber lehrt uns Paulus selbst, dass es weder auf die Zeichen der Macht noch auf exemplarische Lebensläufe ankommt, sondern darauf, wozu eine Überzeugung imstande ist – hier, jetzt und für immer.“

Werden hier die Paulus-Briefe zu Lehrstücken für politische KämpferInnen umfunktioniert?

Kapitel III – Texte und Kontexte: Die Texte Paulus sind zwischen den Jahren 50 und 58 (christlicher Zeitrechnung) entstanden. Badiou betont erneut, dass es sich um Interventionen handelt, er nennt sie auch „Gelegenheitstexte“ (S.62). Er schließt daraus auf eine Ähnlichkeit mit den Texten Lenins, Lacans und denen Wittgensteins. Und er streicht die Besonderheit der Paulus-Briefe im Gegensatz zu den Evangelien, deren Redaktion sie erheblich vorausgehen, heraus: „Alles wird auf einen einzigen Punkt zurückgeführt: Jesus, der der Sohn Gottes (...) und in dieser Eigenschaft der Christus ist, ist am Kreuz gestorben und auferstanden.“ (S.64/65). Er schlussfolgert: „Aus all dem ergibt sich, dass die Paulusbriefe die einzigen wahren Lehrtexte des Neuen Testaments sind.“(S.65). Kontextuell verweist Badiou auf einen „der größten Dichter unserer Zeit“ – Pier Paolo Pasolini, „der die Absicht hatte, einen Film zu drehen, in dem der heilige Paulus in die Welt von heute versetzt wäre.“ Dieser Gröduz (Abkürzung für: größter Dichter unserer Zeit, E. St.) hätte sich ja, so Badiou, „schon durch seine beiden Vornamen, durch den bloßen Signifikanten ins Zentrum des Problems versetzt“ gesehen. Badiou erzählt uns voller Begeisterung von dem Drehbuch eines Filmes, der nie zustande kam (S.71).

Kapitel IV – Theorie der Diskurse: Das ungeheuerliche Neuartige, das den Diskurs kennzeichnet, den Paulus beginnt, beschreibt Badiou so: „Dass eine Verleugnung all dessen stattfindet, was alle bisherigen Diskurse als existent oder seiend erklären, gibt einen Begriff vom Ausmaß der ontologischen Subversion, zu der die paulinische Antiphilosophie den Bekenner oder den Kämpfer auffordert. Die Erfindung einer Sprache, in der Torheit, Ärgernis und Schwäche an die Stelle der erkennenden Vernunft, der Ordnung und der Macht treten, in der das Nichtsein die einzig glaubhafte Bestätigung des Seins ist – diese Erfindung ist es, in der sich der christliche Diskurs artikuliert.“(S.90)

Kapitel V – die Teilung des Subjekts. Im Zusammenhang mit Badious Subjekt- Theorie, die in seinem Hauptwerk entfaltet wurde, [1] ist es spannend die Zwischenschritte die auf dem Entwicklungsweg notiert werden und das christliche Subjekt betreffen nach zu verfolgen. Was ist ein (christliches) Subjekt? „...EIN Subjekt ist in Wirklichkeit die Verflechtung ZWEIER subjektiver Wege, welche Paulus das Fleisch und den Geist nennt.“ Es gäbe einen kapitalen Punkt hierbei, meint Badiou: „die Opposition von Geist und Fleisch hat nichts zu tun mit der von Seele und Körper“(S.106). Verglichen werden dann die drei damals nebeneinander existierenden Diskurse, der jüdische, der griechische und der neu entstehende christliche. „Die Juden, so sagt uns Paulus wieder und wieder, suchen Zeichen und „verlangen nach Wundern“, die Griechen „suchen die Weisheit“ und stellen Fragen, die Christen bekennen den gekreuzigten Christus. Verlangen- Fragen- Bekennen: dies sind die verbalen Figuren der drei Diskurse, sind ihre subjektiven Haltungen“(S.111). Wie verhalten sich andere Antiphilosophen: Badiou denkt, bei Nietzsche könne man einen „regelrechten Hass auf den Universalismus“ erkennen – wenn „es um Gott geht, vertritt Nietzsche den stursten Partikularismus, den zügellosesten rassen-gebundenen Kommunitarismus“. So heißt es doch im Antichrist: „Das Gift der Lehre -gleiche Rechte für alle- das Christentum hat es am grundsätzlichsten ausgesät“. Aber es gäbe auch den anderen Nietzsche: „dieser heilige Narr ist ein gewaltsamer, lebender Widerspruch, ein In- zwei- Stücke- Brechen seiner selbst.“(S.117). Die für Badiou entscheidende Aussage bezüglich der Begründung des Universalismus (ein Untertitel, der jedoch übertrieben ist, wie der Autor im letzten Kapitel eingesteht, S.197), die „kapitale Formel, die wohlgemerkt auch eine universale Adresse ist, lautet: denn ihr seid nicht unter dem Gesetz, sondern der Gnade.“(Röm. 6,14 – S.120). Die ersten ChristInnen waren AnarchistInnen.

Kapitel VI ist für mich das spannendste Kapitel: Die Antidialektik von Tod und Auferstehung. Badiou unternimmt einen Exkurs zur „hegelianischen Montage“, im Rahmen dessen er zugibt, dass die seit Jahrhunderten allgegenwärtige christliche Bildwelt Leiden und Martyrien darstellt, denen erlösende Funktion zugeschrieben wird (S.123) [2] Nach diesem Schlenker wird Paulus Position hinsichtlich des Todes analysiert, die eine antidialektische ist: „Der Tod (ist) darin in keiner Weise das notwendige Exerzitium der immanenten Macht des Negativen“(S.124). Badiou behauptet weiter, dass die „Entdialektisierung des Christusereignisses (es) erlaubt, aus dem mythologischen Kern eine gänzlich laizisierte formale Konzeption der Gnade zu extrahieren“ und hier spricht schließlich ein ambitionierter Existenzialist: “Die Frage ist einzig und allein die, ob einem Dasein im Bruch mit der unerbittlichen Gewöhnlichkeit der Zeit das materielle Glück begegnet, einer Wahrheit zu dienen und so, in der subjektiven Teilung, jenseits der Überlebensnotwendigkeiten des Menschentiers, unsterblich zu werden.“ (S.124/125). Paulus selbst hat seine Haltung, die als vorbildliche dienen sollte - er war ja eine Führer-Figur, ein Leader- Paulus hat es etwas abstrakter und knapper formuliert, es ging ihm darum „allen alles zu werden“(1.Kor.9,22). Der politisch denkende Badiou sieht im Christusereignis, in dem Ereignis „das sich ausnahmslos an alle richtet oder definitiv jedes Subjekt zerteilt“ eine „affirmative Operation“. Das sei die ungeheure Erfindung in der römischen Welt gewesen. Um sich darüber Klarheit zu verschaffen, untersucht Badiou schließlich „die Namen des Todes“ und die des Lebens. „Der erste von den Namen des Todes ist jedoch: Gesetz.“(S.140)

Paulus ist gegen das Gesetz (Kapitel VII). Das Gesetz bezeichnet für Paulus immer eine Partikularität und mithin eine Differenz. Den Ontologen Badiou interessiert hier der Unterbau der paulinischen Überzeugung – wo Gesetze sind kann gegen sie verstoßen werden, in der Sprache der Religion: es wird gesündigt. Die Formulierungen des areligiösen, und an psychoanalytischen Theorien geschulten Autors, der sich hier mit christlicher Ethik befasst lauten so: „Die Sünde ist das Leben des Begehrens als Autonomie, als Automatismus.“(S.148) oder „Im Grunde ist die Sünde weniger eine Verfehlung als eine Unfähigkeit des lebendigen Denkens, das Handeln zu bestimmen.“ (S.156). An dieser Stelle kommt eine weitere Figur ins Spiel, die Badiou lange begleitet. Es handelt sich um den Dichter Mallarmé der in „Das Sein und das Ereignis“ dann einen entscheidenden Raum erhalten wird. Hier wird er bereits als „Paulus des modernen Gedichts“ bezeichnet – Mallarmé, der Dichterrevolutionär, der die tradierten Gesetze der Literatur über den Haufen warf.

„Die Liebe als universale Macht“. Kapitel VIII enthält einen sehr schönen Abschnitt, den ich hier in leicht veränderter Form wiedergebe– es ist „nur“ ein Name, der eine Verwandlung erfährt. Ich greife damit letztendlich auch bloß eine Idee des Autors selbst auf, der –noch vor dem Paulus-Buch- ein Theaterstück verfasst hatte, in dem eine gewisse Paule als militante Protagonistin auftrat, es heißt L`Incident d`Antioche. Badiou bedauert es: „die Geschlechts-Umwandlung hat wohl eine allzu klare Identifizierung verhindert.“(S.7). Im nachfolgenden dürfte es klar sein:

Paula ist keineswegs eine Theoretikerin der aufopfernden Liebe, durch die man sich selbst in der Hinwendung zum Anderen vergisst. Diese falsche Liebe, die will, dass sich das Subjekt in einer direkten Beziehung zur Transzendenz des Anderen vernichtet, ist nichts als narzisstische Anmaßung. Sie gehört dem vierten Diskurs an, dem des inneren und unsagbaren Sagens. Paula weiß, dass es wahre Liebe nur in dem Maße gibt, wie man zunächst imstande ist, sich selbst zu lieben. Aber diese Liebesbeziehung des Subjekts zu sich selbst ist immer nur Liebe zu jener lebendigen Wahrheit, die das Subjekt, das sie bekennt, induziert. Die Liebe untersteht also der Autorität des Ereignisses und seiner Subjektivierung im Glauben, weil einzig das Ereignis das Subjekt autorisiert, anderes zu sein als ein totes Ich, das man nicht lieben kann.

Was stirbt zuletzt? - Die Hoffnung- Kapitel IX. „Deskriptiv bezieht sich die Hoffnung bei Paulus und seinen Nachfolgern auf die Gerechtigkeit.“ Badiou findet, dass Paulus gelegentlich ein „heftiger und nachtragender Mann“ sei, weil ihm manchmal die Andeutung unterläuft, „dass die Bösen, also zunächst seine politischen Feinde beim Aufbau der christlichen Kerngruppen, keine allzu gute Behandlung zu erwarten haben.“(S.176) Die Leidenschaft des Apostels der Völker sei aber vorrangig der Universalismus. „Die Hölle, die Bratpfanne der Feinde, interessiert Paulus nicht.“(S.178) Die Hoffnung im Sinne Paulus hat mit der Zukunft nichts zu tun. „Sie ist eine Figur des gegenwärtigen Subjekts, zu dem die Universalität, an der es arbeitet, zurückkehrt.“(S.180)

Kapitel X: Die Universalität und die Durchquerung der Differenzen. Man möge Paulus militante Tonart nicht missverstehen als Opportunismus, bittet Badiou. Paulus ginge es darum sich derart an Differenzen und Gebräuche anzupassen, dass der „Prozess ihrer subjektiven Außerkraftsetzung sich durch sie hindurch und in ihnen abspielt.“ Seine Texte seien „eher das, was die chinesischen Kommunisten die Massenlinie nennen werden.“(S.182/183).

Badiou verteidigt Paulus gegen den oft geäußerten Vorwurf, er sei „Begründer einer christlichen Misogynie“.(S.191) Es sei absurd „ihn vor das Tribunal des zeitgenössischen Feminismus zu zitieren. Die einzige Frage von Gewicht besteht darin, ob Paulus, was den Status von Frauen angeht, gemessen an seiner Zeit eher progressiv oder reaktionär ist.“(S.192). Paulus progressive Technik bezeichnet Badiou als „sekundäre Symmetrisierung“ und er gibt ein Beispiel dafür aus dem Korintherbrief: „Die Frau ist ihres Leibes nicht mächtig, sondern der Mann“ Darauf folgt jedoch sogleich der Satz: „Desgleichen der Mann ist seines Leibes nicht mächtig, sondern die Frau“.(1.Kor.7,4). Diese sekundäre Symmetrisierung bedeute „den universalisierenden Egalitarismus durch die Umkehrbarkeit einer antiegalitären Regel hindurchzuführen.“(S.193).

Zum Abschluss: „Es geht überhaupt nicht darum, die Welt zu fliehen, man muss mit ihr leben – aber ohne sich formen, sich konformieren zu lassen.“(S.203).

[1siehe Linkswalzer. Bericht einer Lektüre, Lisa Waldnaab, grundrisse Nr.19, S.62-65

[2Ich bin mit Klaus Theweleit der Auffassung, dass sich „die Zivilisationstechnik des Sehens“ – aber nicht nur in Deutschland- immer noch auf „elendem Stand“ befindet. (Klaus Theweleit – Männerphantasien 1+2, Verlag Piper 2000, S.493). Deshalb ist Einsicht in von Männerphantasien dominierte Bildwelten immer erfreulich – und die christliche Bildwelt ist eine von Männerphantasien dominierte. Siehe dazu auch die Buchbesprechung von Lise Langsteg in grundrisse Nr.21- Luisa Accati, Das Monster und die Schöne – Vater- und Mutterbilder in der katholischen Erziehung der Gefühle, S.62-65

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