Alfred J. Noll

Geboren am: 30. Januar 1960

Geboren 1960, lebt in Wien als Rechtsanwalt. Vater zweier erwachsener Töchter, von einer derselben zum Großvater geadelt.

Im WWW
Noll, Keider Rechtsanwalts GmbH
Beiträge von Alfred J. Noll
FORVM, No. 411/412

Kriegsgerichtsrat a. D. Schwinge macht mobil

März
1988

Die Justiz und die Juristen konnten bekanntlich nach 1945 (fast) ungehindert weiterarbeiten: Wenig betroffen von der Entnazifizierung und kaum gezeichnet von antifaschistischer Gesinnung vermochten Kommentatoren, Legisten, Professoren, Richter und Anwälte der Nazi-Zeit ihre rechtstechnischen (...)

FORVM, No. 415/416

In die Schlangengrube

Wie die EG unsere Verfassung abschafft
Juli
1988

Allüberall wird geeifert: Ministerialbeamte durchforsten auf Weisung übergeordneter Dienststellen das österreichische Recht auf seine EG-Verträglichkeit, kleinere und größere Geister des in Österreich ohnedies aufs Parteipolitische verkürzten Öffentlichen Lebens mahnen unentwegt zum raschen Beitritt; (...)

FORVM, No. 423/424

Ein katholisches Land

März
1989

Österreich ist — immer noch und bis auf weiteres! — ein katholisches Land; die „totale geistige Diktatur des Papstes“ bedeutet deshalb direkte Einflußnahme, Beschränkung intellektueller Bewegungsfreiheit und ist ein — politisch-publizistisch zu bekämpfender — gesellschaftlicher Übelstand. Die (...)

FORVM, No. 426/427

Wo ist der „aktive Bundespräsident“ geblieben?

Eine kleine Anfrage
Juni
1989

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FORVM, No. 426/427

Das legale Maß an Antisemitismus

Juni
1989

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FORVM, No. 428/429

Sicherheit ist Bedrohung

August
1989

Vom Heer geht eine Subversion gegen die Verfassung aus: „Die subkonventionelle Ebene der Bedrohung“ heißt eine Studie, die Heeresminister Lichal beim Heeresphilosophen H. Vetschera bestellt hat; beide sind — quo usque tandem — dennoch noch im (...) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 430/431

„sondern zunehmend ab“

November
1989

Der „Standard“, von Oscar Bronner gegründet gegen den Einheitsbrei der hiesigen Presse, beglückt uns neuerdings mit einer Zeitschriftenschau; gerade der rechte Moment, es auch mit ihm uns sorgfältig zu verderben: Er ordnet sich nämlich selbst gar bacher-dalmatisch ein ins Unisono der hiesigen Presse, (...)

FORVM, No. 430/431

Justiz und mediale Öffentlichkeit

November
1989

Austreibung der Unschuldsvermutung, mediale Vorverurteilung, Reinigung der (korrupten) Gesellschaft durch eine unpolitische und unabhängige Justiz. Is’n das really wahr? Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 432

Polizei-Entsicherung

Dezember
1989

Seit Jahren schreit das Forum der kritischen Öffentlichkeit nach dem „Polizeibefugnisgesetz”, in Aussicht gestellt von der Verfassung seit 1929 (Hannes Tretter, Die Würde der Unterordnung, Heft Okt/Nov 1983). Keiner von unseren viel zu vielen Innenministern hatte sich ernstlich darangewagt, — jetzt (...) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 436-438

Polizei-Entsicherung (II)

April
1990

Der Innenminister hat seinen Entwurf modifiziert, also modifizieren wir unsere Kritik, siehe Heft Dezember 1989 — diese können wir verantworten; wie jener sein geplantes „Sicherheitspolizei-Gesetz“ verantworten wird, möchten wir immer noch gerne wissen. (...) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 439-441

Höchste Gewalt!

Juli
1990

Sie fuchteln mit dem Gewaltmonopol — wir fuchteln zurück, mit Begriffen zwecks Begrenzung ihrer Gewalt und Entgrenzung unseres Denkens. Sie wollen mehr Texte online lesen?
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MOZ, Nummer 55
Diskussion

Das Leiden an der Justiz

September
1990

Nach Mata Harry in der Juni- und Dirthy Mae Dean in der Juli-Ausgabe der MONATSZEITUNG der dritte Diskussionsbeitrag zu einem Buch einer Wiener Rechtsanwältin. Fast sind wir der Versuchung entgangen, nicht nur Zaras ‚Tagebüchlein‘ zu rezensieren, sondern uns gleich kommentierend über die (...)

FORVM, No. 442/443

Polizei-Sicherung

Oktober
1990

Die Geschichte der Bemühung, österreichische Exekutivbeamte ins Korsett rechtsstaatlicher Vorschriften zu zwängen, ist um ein Kapitel bereichert: Der erste Ministerialentwurf, der offizielle Begutachtungsentwurf und schließlich die in der 146. Sitzung des Ministerrates am 7. Mai 1990 verabschiedete (...)

FORVM, No. 444

Ein unendliches Hereindringen

Dezember
1990

Am 30. Oktober haben sich die prospektiven Koalitionspartner SPÖ und ÖVP auf ein Sicherheitspaket geeinigt: Mehr PolizistInnen, eine Sicherheits-Akademie soll endlich errichtet und das abgestürzte SicherheitspolizeiG doch noch zu Ehren kommen. Der Entwurf eines Fremdenpolizei-Gesetzes interessiert (...) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 445-447

Sand ins Aug’ für’s Augenmaß

Die Logik der internationalen Rechtsentwicklung im Ausland & im Inland auch
März
1991

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FORVM, No. 448-450

Gewissen sei strafbar

Mai
1991

In Panik, weil sich die konservative „Wende“ hübsch offenbar bricht, feilschen ihre Protagonisten um jedes Altzerl autoritären Staat, um zu retten, was sie noch können. Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 452-454

Vorwärts!-Verrechtlichung!

Auf dem Weg in den Sicherheitsstaat
Juli
1991

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FORVM, No. 460/461

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
Mai
1992

1. Teil: Das Reichsgericht und seine Umgebung (1867-1918) Avant propos Als sich der Herr Professor Ahrens im April des Jahres 1850 in Graz einfand, um seinen Lehrstuhl für Philosophie und die philosophische Rechts- und Staatswissenschaft zu besetzen, da brachte er eine deutsche Übertragung (...)

FORVM, No. 462-464

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
Juli
1992

2. Teil: Von der abstrakten Gleichheit zum substantiellen Gleichheitssatz (1918 bis 1938) Pure Gleichheit Das Reichsgericht, so haben wir im vorangehenden Beitrag gesehen, hat sich um die Themen, die heute unter „Gleichheit“ firmieren, nicht kümmern müssen: Gleichheit war dem Höchstgericht ein (...)

FORVM, No. 465-467

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
November
1992

3. Teil: Die „Wertfreistellung“ des „allgemeinen Gleichheitssatzes“ (Österreich 1946-1955) Die Zerschlagung der faschistischen Institutionen und Massenverbände im Jahre 1945 — Ergebnis allierter Befreiung — konnte die demokratische Republik Österreich nicht einfach „wiederherstellen“, wie es im Art. 1 (...)

FORVM, No. 481-484

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
April
1994

4. Teil: Auf der Suche nach dem Inhalt des allgemeinen Gleichheitssatzes (1955 -1978) I. Personalkontinuität Die bisher ausgewiesene Kontinuität in der Rechtsprechung des VfGH hat vornehmlich zwei Ursachen: Einerseits wurde verfassungsrechtlich nach 1945 an das B-VG 1920 (i.d.F. des Jahres (...)

FORVM, No. 485/486

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
Juni
1994

5. Teil: Refeudalisierung und Resubstantialisierung 1979 bis zur Gegenwart Wir sparen uns im Rahmen dieses Beitrages die detaillierte Nachzeichnung der weiteren Entwicklung und legen unser Augenmerk gleich auf den Beginn der heutigen Gleichheitsjudikatur: Das Erkenntnis vom 31. Jänner 1979 über (...)

Streifzüge, Heft 31

Copyleft ante portas?

Antikritisches zum Urheberrecht und Kritisches zu Stefan Meretz
Juni
2004

Ach wie schön: Endlich haben wir eine Insel gefunden, um uns vom schnöden Verwertungszusammenhang des kapitalistischen Marktes zu lösen, der „Eigenarbeit“ ein Loblied in emanzipatorischer Tonart zu singen und die „Schaffung stofflichen Reichtums jenseits der Wertform“ zu antizipieren. Stefan Meretz (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Die Besonderheit des juristischen Eigentumsbegriffs*

Januar
2019

Das Eigentumsrecht ist eine vertrackte Sache. Locke selbst, der ja kein Jurist war, lässt uns weitestgehend im Unklaren über den Inhalt und Begriff des Eigentums; „property“ ist ihm ein reichlich unbestimmter Begriff, der einmal nur die Sachherrschaft über Grund und Boden, dann aber wieder alle (...)

FORVM, WWW-Ausgabe

Misstrauensantrag Kurz

Mai
2019

Das unredigierte Redemanuskript des Abgeordneten zum Nationalrat der Liste „Jetzt“. Das Video ist auf Youtube erschienen — es ist sehens- und hörenswert, aber eben auch wert, gelesen zu werden, weil Noll hier Maßstäbe setzt, die niemandem fremd sein sollen. Herr Bundeskanzler, Sie haben Ende Jänner (...)

Streifzüge, Heft 78

Am Anfang des Rechts

Mai
2020

Der Staats- und Soziallehre von Thomas Hobbes (1588–1679) wird allenthalben ein grundsätzlicher Individualismus nachgesagt. Eine Vielzahl moderner Hobbes-Interpreten will darin die Grundlage für einen liberalen Hobbes erkennen; mitunter sehen sie darin sogar das Fundament des neuzeitlichen (...)

Beiträge zu Alfred J. Noll
FORVM, No. 487-492

Kanzleieröffnung Dr. Alfred J. Noll

Dezember
1994

Der Mitbegründer, Mitherausgeber und Blattmacher des »Journal für Rechtspolitik« seit 1993, der uns in mehreren Fällen rechtsfreundlich vertreten hat, FORVM-Autor seit März 1987 (u.a. Dr. Schwinge macht mobil, In die Schlangengrube, zuletzt erschienen fünf Teile einer sechsteiligen Serie über (...)

FORVM, No. 487-492
Liberales Forum / Liberale Jugend

Dr. Noll, wir bedauern!

Dezember
1994

Wir haben in einem Folder der »Jungen Liberalen« folgendes Zitat: Der Abschied von schlichter Gleichheit als Maß der Gerechtigkeit beruht auf der Anerkennung der Verschiedenheit der Menschen, denen nicht Gerechtigkeit widerfährt, wenn sie gleich behandelt werden, sondern erst, wenn sie in Ansehung (...)