Heinz Politzer

Dr. Heinz Politzer, 1910 in Wien geboren, Lyriker, Essayist und Mitherausgeber eines Kafka-Auswahlbandes im Schocken-Verlag, lebt seit 1948 als Professor für deutsche Literatur in den Vereinigten Staaten.

Beiträge von Heinz Politzer
FORVM, No. 6

Gottesfinsternis

■  Heinz Politzer
Juni
1954

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FORVM, No. 19/20

Hofmannsthal und die Oper

■  Heinz Politzer
August
1955

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FORVM, No. 45

Hofmannsthals Vorspiel zu Brecht

(„Das Theater des Neuen“, Lustspiele IV, S. Fischer Verlag, 1956)
■  Heinz Politzer
September
1957

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FORVM, No. 58

Die Verwandlung des armen Spielmanns

Ein Grillparzer-Motiv bei Franz Kafka
■  Heinz Politzer
Oktober
1958

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FORVM, No. 60

Das Paradoxe in der Parabel

untersucht am Beispiel von Lessings Ring-Erzählung
■  Heinz Politzer
Dezember
1958

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FORVM, No. 62

Von der Leuchtkraft des schwarzen Humors

■  Heinz Politzer
Februar
1959

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FORVM, No 67/68

Kafka mit der roten Nelke

■  Heinz Politzer
Juli
1959

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FORVM, No. 84

Alt-Wiener Theaterlieder

■  Heinz Politzer
Dezember
1960

Heinz Politzer, der in diesem Monat 50 Jahre alt wird, gehört zu jener „mittleren“ Generation, deren Vertreter in der österreichischen Literatur sehr spärlich gesät sind und von Anfang an sehr hart um ihre literarische Geltung zu kämpfen hatten: teils weil sie noch im Schatten der Großen, der Broch (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 85

Alt-Wiener Theaterlieder (II)

■  Heinz Politzer
Januar
1961

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FORVM, No. 91/92

Wie episch ist Brechts episches Theater?

■  Heinz Politzer
Juli
1961

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FORVM, No. 101

Diagnose und Dichtung

■  Heinz Politzer
Mai
1962

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FORVM, No. 102

Diagnose und Dichtung (II)

■  Heinz Politzer
Juni
1962

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FORVM, No. 106

Kafka im „Bau“

■  Heinz Politzer
Oktober
1962

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FORVM, No. 107

Kafka im „Bau“ (II)

■  Heinz Politzer
November
1962

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FORVM, No. 124

Hamlet‚ der Rezensent

Zu Ludwig Börnes Shakespeare-Deutung
■  Heinz Politzer
April
1964

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FORVM, No. 135

Wer hat Angst vor dem bösen Franz?

Kafka hinter dem eisernen Vorhang
■  Heinz Politzer
März
1965

Heinz Politzers Buch „Franz Kafka: Parabel und Paradox“, über dessen erfolgreiche englische Ausgabe wir berichtet haben und aus dem im FORVM (IX/106 und 107) ein Kapitel vorabgedruckt war, erscheint demnächst deutsch bei S. Fischer. Der Aufsatz „Wer hat Angst vor dem bösen Franz?“ wird in diesem (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 136

Kafka in der alten Heimat

Zweiter Teil der Dokumentation in FORVM VII/135
■  Heinz Politzer
April
1965

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FORVM, No. 162-163

Der Humanist Martin Buber

■  Heinz Politzer
Juni
1967

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Heinz Politzer (geboren 31. Dezember 1910 in Wien, Österreich-Ungarn; gestorben 31. Juli 1978 in Berkeley/Cal.) war ein österreichischer-US-amerikanischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz Politzer studierte in Wien und Prag Germanistik und Anglistik. 1938 emigrierte er nach Palästina (ab 1941 in Jerusalem). Ab 1947 lebte er in den USA, deren Staatsbürgerschaft er 1952 annahm. Dort war Politzer zunächst Professor am Oberlin College in Ohio (1952–1960), zwischen 1960 und 1978 dann Professor für deutsche Sprache und Literatur an der University of California, Berkeley.[1]

Als Schriftsteller schuf er Gedichte, Erzählungen, Romane, und Kritisches. Als Literaturwissenschaftler wies er sich als Experte zu Franz Kafka aus, machte Kafka in den Vereinigten Staaten bekannt, besorgte die Herausgabe der ersten kompletten Ausgabe von Kafkas Werken in den USA und stand in enger Verbindung zu Max Brod.

Unter den ihm zuteil gewordenen Ehrungen findet sich die Einladung, die festliche Eröffnungsrede Musikerlöste Dämonie zu den Salzburger Festspielen 1976 zu halten. 1974 wurde ihm der Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaften verliehen.

Heinz Politzers Urne ist auf dem Petersfriedhof in Salzburg in einer Wand eingemauert. Zum Zeitpunkt seines Todes hinterließ er seine Frau Jane Hinman Horner Politzer und vier gemeinsame Söhne: Mike, Dave, Steve und Eric.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fenster vor dem Firmament (Gedichte, 1937)
  • Gedichte Jerusalem (1941)
  • Franz Kafka (1962)
  • Franz Grillparzer oder Das abgründige Biedermeier (1967)
  • Das Schweigen der Sirenen (1968)
  • Johannes Urzidil: Morgen fahr' ich heim. Böhmische Erzählungen, hg. und Nachwort von Politzer
  • Ödipus (1974)
  • Freud und das Tragische (2003)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Kanon. Die deutsche Literatur. Essays. Insel Verlag, Frankfurt a. M./Leipzig 2006, ISBN 3-458-06830-9, S. 88. (Bd. 6, Begleitband Die Essays und ihre Autoren.)