Gerhard Scheit

Geboren 1959, Musikstudium, Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik, dissertierte über „Theater zwischen Moderne und Faschismus (Bronnen, Brecht)“, arbeitet als freier Autor und Lehrbeauftragter in Wien.

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Gerhard Scheit
Beiträge von Gerhard Scheit
FORVM, No. 439-441

Die Demokratie läßt sich scheiden

Allerlei Außenseiter in der österreichischen Literatur von Anzengruber bis Karl Kraus
■  Gerhard Scheit
Juli
1990

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FORVM, No. 452-454

Notbremse

Zur Aktualität einer Metapher Walter Benjamins
■  Gerhard Scheit
Juli
1991

1. Teil: Von Benjamin zu Marx (2. Teil: Von Marx zu Benjamin) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 458/459

Notbremse (II)

■  Gerhard Scheit
März
1992

Die Vertreibung aus dem Paradies der Produktivkräfte Von Karl Marx zu Günther Anders I: von Walter Benjamin zu Karl Marx erschien im Juli-Heft 1991, ein dritter Teil wird folgen. Sie wollen diesen Text online lesen?
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Streifzüge, Heft 2/1996

Der Fetisch des Gebrauchswerts

Eine Anmerkung zu einem vergessenen Begriff
■  Gerhard Scheit
Oktober
1996

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Streifzüge, Heft 1/1997

Bruchstücke einer politischen Ökonomie des Antisemitismus

■  Gerhard Scheit
März
1997

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Streifzüge, Heft 1/1997

Eine kritische Anmerkung zu Franz Schandls Polemik gegen den Antifaschismus

■  Gerhard Scheit
März
1997

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Streifzüge, Heft 1/1997

Auferstanden aus Modernisierungs-Ruinen

Das Buch von Ernst Lohoff über Wallensteins Lager in Jugoslawien
■  Gerhard Scheit
März
1997

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Café Critique, Jahr 1998

Die Musik und der „quälbare Leib“

Eine Anmerkung zu Alban Berg
■  Gerhard Scheit
Februar
1998

I Die Männer werden in Wedekinds Dramaturgie nicht mit handelnden Frauen konfrontiert, sondern mit ihrer eigenen Phantasie, die handelnd geworden ist: Lulu erscheint nicht als ein Geschöpf der Natur, wie das Schillersche Motto behauptet, sondern, wie die Handlung zeigt, als ein Konstrukt der (...)

Café Critique, Jahr 1998

Verteufelung der Juden, Auferstehung des Blutes

Über den Zusammenhang von religiösem Judenhaß und rassistischem Antisemitismus
■  Gerhard Scheit
März
1998

1. Antike und Moderne Das Wuchern des Geldes — die Fortpflanzung dessen, was man als reines Mittel des Tausches verstand — erschien ursprünglich als etwas Unheimliches und Bedrohliches: eine unbegreifbare zweite Natur, die sich nicht zähmen und kultivieren läßt. Aristoteles nannte es „naturwidrig“ (...)

Streifzüge, Heft 1/1998

Einerlei

Europas Historiker erforschen den Kommunismus
■  Gerhard Scheit
März
1998

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Streifzüge, Heft 4/1998

Thesen zum »Führertyp der demokratischen Volksgemeinschaft«

■  Gerhard Scheit
Dezember
1998

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Streifzüge, Heft 4/1998

Die Abstraktion auf der Anklagebank und die Ontologie als Entlastungszeugin

Eine kleine Replik auf die Replik von Karl Reitter
■  Gerhard Scheit
Dezember
1998

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Streifzüge, Heft 4/1998

Was bleibt von Perry Andersons „Entstehung des absolutistischen Staats“?

■  Gerhard Scheit
Dezember
1998

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Streifzüge, Heft 4/1998

Was bleibt in den Streifzügen?

■  Gerhard Scheit
Dezember
1998

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Café Critique, Jahr 1999

Die letzte Nacht vor der Maßnahme: Hanns Eisler, Karl Kraus und Bertolt Brecht

■  Gerhard Scheit
 
1999

Im Jahr der Uraufführung der Maßnahme war in Berlin noch eine andere, weniger bekannte Bühnenmusik Hanns Eislers uraufgeführt worden: im Jänner 1930, 11 Monate vor der Maßnahme, ging Die letzte Nacht von Karl Kraus – der Epilog aus den Letzten Tagen der Menschheit - mit Eislers Musik Opus 36,2 in (...)

Café Critique, Jahr 1999

Germans down, Germans up

Daniel J. Goldhagen und die Erben von Hitlers willigen Vollstreckern
■  Gerhard Scheit
 
1999

Er war an sich der Berufenste, Deutschland wiedergutzumachen. Als vor drei Jahren die Diskussion um Daniel J. Goldhagens Buch über Hitlers willige Vollstrecker begonnen hatte, wer hätte da gedacht, daß es zur Legitimation von Deutschlands erstem großen Kriegseinsatz nach 1945 dienen könnte? Nun (...)

Streifzüge, Heft 1/1999

Was bleibt von Freudomarxismus Wilhelm Reichs?

■  Gerhard Scheit
März
1999

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Streifzüge, Heft 1/1999

Wer dankt Martin Walser?

■  Gerhard Scheit
März
1999

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Café Critique, Jahr 1999

Albaner auf Schindlers Liste

Über den NATO-Einsatz gegen Auschwitz
■  Gerhard Scheit
April
1999

Während Ostern seit je Wagners Parsifal gegeben wird, bringt das österreichische Fernsehen nun zusätzlich am Karfreitag Schindlers Liste. Erlöst der „reine Tor“ auf der Bühne durch bloße Keuschheit die Gralsritter von der „ewigen Jüdin“ Kundry und rettet den heiligen Gral, so zeigt der reine Unternehmer (...)

Streifzüge, Heft 2/1999

Freiheitliche Sirenen

■  Franz Schandl ▪ Gerhard Scheit
Juni
1999

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Context XXI, Heft 1-2/1999

Die Bande als Spätform des Staats

Einige Thesen am Beispiel Jörg Haiders
■  Gerhard Scheit
Juni
1999

Keine Verstaatlichung des Menschen, sondern eine Vermenschlichung des Staates — Zeitung des Freiheitlichen Bildungswerkes 1995 1. Voraussetzungen Selbst das Wunder der Nachkriegszeit, die vom Vernichtungskrieg gezeugte Wohlfahrt, währt nicht ewig. Mit dem Schrumpfen der Wachstumsraten, und vom (...)

Streifzüge, Heft 2/1999

Albaner auf Schindlers Liste

Über den NATO-Einsatz gegen Auschwitz
■  Gerhard Scheit
Juni
1999

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Café Critique, Jahr 1999

Mountainbiker kontra Waldläufer

Über Handkes Fahrt nach Serbien und Peymanns Fahrt nach Berlin
■  Gerhard Scheit
Juli
1999

Das Stück spielt „ein Jahrzehnt nach dem vorläufig letzten Krieg in Jugoslawien“: ein amerikanischer und ein spanischer Regisseur wollen gemeinsam einen Film über diesen Krieg drehen. Zu diesem Zweck lassen sie sich in einer Art weltanschaulichem Casting oder theatralischem Hearing die Parteien und (...)

Café Critique, Jahr 1999

Ressentiments in Aktion

Psychologische Kriegführung in Deutschland und Österreich
■  Gerhard Scheit
Juli
1999

In den 90er Jahren findet eine erstaunliche Auslagerung, ein Outsourcing von Propaganda statt: Kroatien, Bosnien-Herzegowina und zuletzt die Albaner engagierten eine amerikanische Public Relation-Firma, um die politische Öffentlichkeit in den USA, die ursprünglich proserbisch und gegen die (...)

Café Critique, Jahr 1999

Scheinland

Eine Anmerkung über das österreichische Bewußtsein, deutsch zu sein
■  Gerhard Scheit
Oktober
1999

Österreich ist die besondere Aufgabe, die dem deutschen Geist in Europa gestellt wurde. Es ist das vom Geschick zugewiesene Feld eines rein geistigen Imperialismus. Hugo v. Hofmannsthal, Wir Österreicher und Deutschland (1915) (Hofmannsthal 1979a: 393f.) G’freit hab i mi scho ... an den Tag, wo (...)

Streifzüge, Heft 3/1999

Kapital ohne Zins — Die Utopie der Moderne

■  Gerhard Scheit
Oktober
1999

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Streifzüge, Heft 3/2000

Was zu beweisen ist

Zum Verhältnis von Logischem und Historischem bei Marx
■  Gerhard Scheit
Oktober
1999

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Streifzüge, Heft 3/1999

Freiheitliche Sirenen 2

„2. Lieferung“ einer längeren ‚dialogischen‘ Auseinandersetzung über den Fall Haider und den Rechtsextremismus
■  Franz Schandl ▪ Gerhard Scheit
Oktober
1999

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Context XXI, Heft 4-5/1999

Die Erfindung der Rassen

■  Gerhard Scheit
November
1999

Vorabdruck aus dem Buch Verborgener Staat, lebendiges Geld. Zur Dramaturgie des Antisemitismus (Freiburg: ça ira-Verlag), das ab sofort im Buchhandel erhältlich ist. Wenn Aristoteles im ersten Buch seiner Politik die „von Natur aus zu Sklaven bestimmten Menschen“ kategorisiert, bleibt seine (...)

Streifzüge, Heft 4/1999

Versuch über Musik und abstrakte Zeit

Postones Reinterpretation of Marx und Adornos Interpretation der Musik
■  Gerhard Scheit
Dezember
1999

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Streifzüge, Heft 4/1999

Freiheitliche Sirenen 3

„3. Lieferung“ einer längeren ‚dialogischen‘ Auseinandersetzung über den Fall Haider und den Rechtsextremismus
■  Franz Schandl ▪ Gerhard Scheit
Dezember
1999

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Streifzüge, Heft 1/2000

Freiheitliche Sirenen

■  Franz Schandl ▪ Gerhard Scheit
März
2000

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Café Critique, Jahr 2000

Postfaschistische Intimität

Über eine Kleinfamilie namens Österreich
■  Gerhard Scheit
April
2000

Das Gerede vom „Rechtspopulisten“ kommt Haider, seiner Bewegung und allen volksgemeinschaftlich Gesinnten überaus gelegen. Auf diese Weise können sie so tun, als wäre das Land eines wie jedes andere auch. Haider wird nicht zögern, des öfteren darauf aufmerksam zu machen, daß alle erfolgreichen, (...)

Café Critique, Jahr 2000

Krieg der Stämme oder der Projektionen?

■  Gerhard Scheit
Mai
2000

Über die deutsche Notwendigkeit, in Jugoslawien Krieg zu führen Die zivilgesellschaftlichen Freunde des Kriegs – wie Dan Diner, Jürgen Habermas oder Daniel Goldhagen – wollen den Kosovo-Krieg als vollkommene Integration Deutschlands ins westliche Bündnis verstanden wissen. Aber die Frage lautet: wer (...)

Streifzüge, Heft 2/2000

Poststrukturalismus und Kritische Theorie

Über ein Buch der Jour-Fixe-Initiative Berlin
■  Gerhard Scheit
Juni
2000

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Context XXI, Heft 3-4/2000

Kritik der reinen Projektion

Über die deutsche Notwendigkeit, in Jugoslawien Krieg zu führen
■  Gerhard Scheit
Juni
2000

Überarbeitete Fassung des zweiten Teils eines Vortrags, der im Februar in Hamburg als Veranstaltung der Jugoslawien-Filmgruppe gehalten wurde. Die ganze Entwicklung in Jugoslawien vom Anfang der neunziger Jahre bis zum Kosovo-Krieg läßt sich — wie in den Arbeiten von Jürgen Elsässer und Matthias (...)

Café Critique, Jahr 2000

Kreiskys Erben? Hitlers Erben.

■  Gerhard Scheit
Dezember
2000

Wenn einer glaubt, es könne keine Steigerung mehr geben, wird er in Österreich stets eines Besseren belehrt: hier ist alles immer noch mieser als anderswo - auch der Antiimperialismus. Sie schreien (noch) nicht: Treibt die Juden ins Meer, aber sie wollen „vom Jordan bis zum Meer“ ein „arabisches (...)

Streifzüge, Heft 4/2000

Totalität und Krise des Kapitals

Zur Kritik des Totalitarismus-Begriffs
■  Gerhard Scheit
Dezember
2000

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Café Critique, Jahr 2001

Es gibt keinen richtigen Ort

■  Gerhard Scheit
Februar
2001

Die deutsche Linke sollte keine Ratschläge erteilen, sie sollte aber auch nicht schweigen. Die deutsche Linke sollte es am besten gar nicht geben. Wer das Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge fordert bzw. keinen Unterschied macht zwischen der Einlösung dieses Rechts und einer angemessenen (...)

Café Critique, Jahr 2001

Deutscher Geist — en gros und en detail

Über den Judenhaß im deutschen Idealismus – anläßlich des neuen Buchs von Micha Brumlik
■  Gerhard Scheit
März
2001

Der ’Weg des Irrationalismus’ führe ’von Schelling zu Hitler’ (über Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger) – der der Vernunft aber von Hegel zu Lenin: So hat einst Georg Lukács in seiner Zerstörung der Vernunft die Routen des deutschen Geistes wie auf einer Panoramakarte eingezeichnet. Unter dem (...)

Café Critique, Jahr 2001

Bejahen, was ohnehin ist

Slavoj Zizeks Verteidigung des christlichen Erbes
■  Gerhard Scheit
Mai
2001

Slavoj Zizek wird allerorten als „Philosophie-Entertainer“ angepriesen — so auch auf dem Klappentext seines neuen Buchs Das fragile Absolute. Der slowenische Philosoph verspricht antiautoritäre Leichtigkeit im Umgang mit schweren abendländischen Autoritäten; Zirkulation zwischen intellektuellen (...)

Streifzüge, Heft 2/2001

Kosovo und Auschwitz

Wiedergeburt einer deutschen Sonderform aus dem Geist der westlichen Universalisierung
■  Gerhard Scheit
Juli
2001

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Context XXI, Heft 5/2001

Bilde dir bloß nichts ein ...

Bruchstücke zum Bildungsanarchismus
■  Gerhard Scheit
September
2001

Theologie und Atheismus Am Beginn meines Studiums gab es für mich gute und schlechte Fächer. Theologie war ein schlechtes, ja sogar der Inbegriff eines sinnlosen Studiums. Soziologie hingegen galt als ein gutes, unentbehrliches, Voraussetzung aller Erkenntnis. Die Art und Weise, wie man jedoch (...)

Café Critique, Jahr 2001

Krieg als kommunikatives Handeln

■  Gerhard Scheit
Oktober
2001

Kein Zweifel, Jürgen Habermas hat sich den Friedenspreis des deutschen Buchhandels redlich verdient: Daß dieser Sozialphilosoph den „Weg der Bundesrepublik Deutschland ebenso kritisch wie engagiert begleitet habe“, so die Kommission, gilt für jede Stufe seiner Karriere und für jede Phase in der (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Abschied von den Streifzügen – Willkommen im Café Critique

■  Stephan GrigatTobias Ofenbauer ▪ Gerhard Scheit
Oktober
2001

Auf Grund der Gegensätze in der Einschätzung von Nationalsozialismus und Antisemitismus, von Nation, Krise und postfaschistischer Gesellschaft, von Israel und dem Massenmord im World Trade Center, sowie auf Grund des Distinktionsbedürfnisses der verbleibenden Redakteure haben sechs der neun (...)

Café Critique, Jahr 2001

Das Böse ist nicht das Böse

Über die Perfidie, im Weltpolizisten das Kapital zu identifizieren
■  Gerhard Scheit
Oktober
2001

Der Gemeinschaft der Patrioten, die sich nun um Stars and Stripes und CNN versammelt, hält man vor, daß sie - irrational wie sie ist - vom selben „Bösen“ ausgehe, wie mit umgekehrtem Vorzeichen die islamistische Terrorbande; daß sie nicht selbstkritisch das Elend der „Globalisierung“ einsehe, auf den (...)

Café Critique, Jahr 2001

Gesichtspunkt Auschwitz

■  Gerhard Scheit
Dezember
2001

„Der Vernichtungswahn der heutigen Selbstmordattentäter ist die Säkularisierung der islamischen Religion unter dem Gesichtspunkt von Auschwitz.“ Joachim Rohloff meinte zu diesem Satz aus meinem Artikel „Das Böse ist nicht das Böse“ (Jungle World vom 2. 10. 01): „Ein schöner Satz. Ob er auch etwas (...)

Café Critique, Jahr 2002

Die Geburt der Operette aus dem Geist der Warenform

Johann Strauß und Eduard Hanslick
■  Gerhard Scheit
 
2002

I Bereits für die erste von Strauß‘ Operetten, Indigo und die vierzig Räuber von 1871, fand Eduard Hanslick seinen Begriff für diese Art von Musikdramaturgie: „Strauß‘sche Tanzmusik mit unterlegten Worten und vertheilten Rollen.“ Und im folgenden zerlegt Hanslick die Operette mit eigenartiger Akribie, (...)

Café Critique, Jahr 2002

Eine deutsche Rechtslehre

Über den Antisemiten Carl Schmitt
■  Gerhard Scheit
Februar
2002

Ein neues Buch zeigt zum ersten Mal das ganze Ausmaß und die Intensität des Antisemitismus im politischen Denken Carl Schmitts. Es geht um den Kern der deutschen Rechtslehre. Die Studie von Raphael Gross über Carl Schmitt und die Juden widerlegt die apologetische Schmitt-Rezeption, die immer (...)

Café Critique, Jahr 2002

„Wir erleben den Tod als die Verklärung des Seins“

Musik-Standort Wien im Dritten Reich
■  Gerhard Scheit
März
2002

Vortrag, gehalten am 16.3.2002 im Wiener Alten Rathaus im Rahmen der Vortragsreihe „Die ‚österreichische‘ nationalsozialistische Ästhetik“ Bekanntlich wurde Wien von Hitler nicht sehr geliebt. Diese aus der Jugendzeit stammende Abneigung führte etwa zu dem Vorhaben, Linz fundamental aufzuwerten. Am (...)

Café Critique, Jahr 2002

Die Selbstzerstörung der Linken

Von Jean Améry zu Edward Said
■  Gerhard Scheit
Mai
2002

I Der Antisemitismus ist im Antizionismus enthalten wie das Gewitter in der Wolke, schrieb Jean Améry 1969 in seinem Aufsatz über den „ehrbaren Antisemitismus“ - der damit schließt, daß es keinen ehrbaren Antisemitismus geben könne, denn was der Antisemit, wie immer er auch auftrete, im Sinn habe, (...)

Café Critique, Jahr 2002

To know the worst

Über den kategorischen Imperativ Adornos im Zeitalter des suicide bombing
■  Gerhard Scheit
September
2002

Das Ganze ist das Unwahre bedeutet das Gegenteil von: alles ist eins. Nicht von ungefähr hat Adorno dem zweiten Teil der Minima moralia das Motto (von F. H. Bradley) vorangestellt: „Where everything is bad / it must be good / to know the worst.“ Der kategorische Imperativ, den Adorno später in der (...)

Context XXI, Heft 7/2002

Mitleid für Hitler

Der überwältigende Erfolg von Georges Taboris Mein Kampf in der Meldemannstraße
■  Gerhard Scheit
Dezember
2002

Mit den Farcen von George Tabori verhält es sich wie mit der Dreigroschenoper von Brecht und Weill. Ihr Erfolg beim Publikum überwältigt sie – für jede ihrer Inszenierungen aber ist entscheidend, was sie der Überwältigung entgegensetzen kann. Der Ort, den sich die jüngste Aufführung von Taboris Mein (...)

Context XXI, Heft 8/2002 — 1/2003

Suicide Bombing

Über die neuen Formen des Antisemitismus — und ihren Zusammenhang mit den alten
■  Gerhard Scheit
März
2003

Für die Analyse der neuen Formen wie für die der alten gilt eine Art Antinomie, die immer mitzudenken wäre: Antisemitismus soll zwar durchsichtig werden — seine ideologischen Mechanismen und psychologischen Voraussetzungen —, aber die Tatsache, dass einer Antisemit ist, hat so unerklärlich zu (...)

Context XXI, Heft 8/2002 — 1/2003

Wer Wurzeln sucht, geht in den Wald

Eine Antwort auf Thomas Schmidingers kritische Bemerkungen
■  Gerhard Scheit
März
2003

Es wäre ganz und gar absurd zu leugnen, daß der Ursprungsort des Antisemitismus das Christentum ist. Und bei diesem Ursprung spielt gerade die unmittelbare, aber perhorreszierte Nähe zum Judentum eine entscheidende Rolle. Dennoch konstituiert sich auch der Islam – wie immer vermittelt – unter den (...)

Café Critique, Jahr 2003

Wiederkehr der politischen Theologie

Über die Vorwegnahme des Selbstmord-Attentats bei Carl Schmitt
■  Gerhard Scheit
April
2003

Carl Schmitt war der erste Globalisierungskritiker. Mitten im Zweiten Weltkrieg perhorresziert er eine Weltordnung, die weit über den Kalten Krieg hinausweist: die One World, in der eine einzige Supermacht übriggeblieben ist. Die mit dem Westen verbündete Sowjetunion spielt in Schmitts (...)

Risse, Risse 5

Adornos Philosophie des Nichtidentischen

■  Gerhard Scheit
Juni
2003

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Café Critique, Jahr 2003

Knurrender Rottweiler, schreiender Hirsch

Über einige Voraussetzungen von Adornos Denken anhand seiner Briefe
■  Gerhard Scheit
September
2003

Ein Briefwechsel wie der zwischen Adorno und Horkheimer läßt sich auf verschiedene Weise lesen: zum einen als frühe Ausprägung und erste Formulierung der wichtigsten Erkenntnisse kritischer Theorie; zum anderen als Quelle zu Funktionsweise und Struktur einer wissenschaftlichen Organisation; zum (...)

Café Critique, Jahr 2003

Das Judentum als Stellvertreter: Shostakowich

■  Gerhard Scheit
Oktober
2003

Rezension von Dmitri Shostakovich and the Jewish Heritage in Music, hg. v. Ernst Kuhn, Berlin: Verlag Ernst Kuhn 2001 (Shostakovitch-Studien Bd.3), 354 S. Es ist eine Frage, die sich jeder aufmerksame Hörer von Shostakowich’ Musik bereits gestellt hat: Warum sucht dieser nichtjüdische russische (...)

Café Critique, Jahr 2003

Europa wird links!

■  Gerhard Scheit
November
2003

„Geht doch rüber“ – das werden die amerikanischen Linken sicherlich bald zu hören bekommen. Zu recht – wenn sie so links sind wie Derrida und Habermas, Baudrillard und rifondazione comunista, das Weltsozialforum und Ted Honderich. Europa soll wieder die Lokomotive der Geschichte werden, fordern (...)

Café Critique, Jahr 2003

Jazz und ungarische Schnulzen

■  Gerhard Scheit
November
2003

Die biographische Wahrheit ist nicht zu haben – schon gar nicht bei Adorno. Wen wundert, daß die Kulturindustrie auch den einholt, der ihren Begriff geprägt hat. Die kleine Flut an Biographien, die das Adorno-Jahr kennzeichnet, macht vor allem klar, daß es in diesem Fall die Aufgabe des (...)

Café Critique, Jahr 2004

Geistig in Wien zuständig — und abgängig

Über Flieh- und Anziehungskraft der „Musikstadt“: Eisler und Adorno
■  Gerhard Scheit
Januar
2004

Das erste überlieferte Autograph des Komponisten Hanns Eisler – in Leipzig geboren, aufgewachsen in Wien – ist ein Lied mit dem Titel „Der müde Soldat“. Zweimal wegen Befehlsverweigerung bestraft, begann dieser komponierende müde Soldat noch im Ersten Weltkrieg das Oratorium „Gegen den Krieg“ zu (...)

Context XXI, Heft 2-3/2004

Kritik des Opfers

Jüdischer Messianismus und materialistisches Denken
■  Gerhard Scheit
März
2004

Bruchstücke eines ver­drängten Zusammen­hangs. Vielleicht ist es der zentrale Glaubenssatz des Neuen Testaments: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Joh 18,36) Jesus sagt ihn im Ver­hör durch Pilatus. Damit ist ein bestimmter Gegensatz ausgesprochen, denn die Ju­den erwarteten einen Abkömmling (...)

Risse, Risse 7

Zugleich dialektisch und undialektisch Denken

Zum Verhältnis von Améry und Adorno
■  Gerhard Scheit
Mai
2004

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Café Critique, Jahr 2004

Leserbrief zu dem Artikel „Gequirrlter Schwachsinn“

von Robert Misik im Falter 19/04 vom 5. 5. 2004
■  Café CritiqueStephan Grigat ▪ Gerhard Scheit
Mai
2004

Robert Misik weigert sich aus einer Haltung der interessierten Abwehr heraus, ein paar Dinge zur Kenntnis zu nehmen: etwa die Ausstrahlungskraft, die der Nationalsozialismus in bestimmten Gesellschaften hatte und hat; oder — nicht unabhängig davon — die Bedeutung, die der Antisemitismus in Europa (...)

Context XXI, Heft 8/2004

Vergeistigung und Regression

Anmerkungen zu Freuds Mann Moses und Schönbergs Moses und Aron
■  Gerhard Scheit
Dezember
2004

I Der Mann Moses und die monotheistische Religion – 1934 begonnen, 1939 erschienen – beruht auf der bereits früher von Sigmund Freud formulierten Erkenntnis, dass religiöse Phänomene nur nach dem Muster der neurotischen Phänomene des Individuums zu begreifen wären; dass Religionen „universelle (...)

Café Critique, Jahr 2005

Der Fotograf als Philosoph

Falko Schmieders Buch über Ludwig Feuerbach
■  Gerhard Scheit
Juli
2005

Der Titel wirkt – trotz der Anspielung auf ein Werk von Friedrich Engels – etwas befremdlich, und das spricht natürlich für das Buch: Ludwig Feuerbach und der Eingang der klassischen Fotographie. Falko Schmieder sieht in dieser bemerkenswerten Studie den Bruch mit der Spekulation, den Feuerbach (...)

Café Critique, Jahr 2006

La torture et la dialectique

Jean Améry, Theodor W. Adorno et l’imperatif catégorique après Auschwitz
■  Gerhard Scheit ▪ Sacha Zilberfarb (Traducteur)
 
2006

En juillet 1965, dans l’une des dernières séances de ses conférences philosophiques, Theodor W. Adorno fait réference à l’essai sur la torture que Jean Améry vient de publier au Merkur et qui deviendra bientôt la première pierre de son célèbre ouvrage Par-delà le crime et le châtiment. Améry décrit et (...)

Café Critique, Jahr 2006

Siegfrieds Nase

Über die Neuaufstellung des „Siegfriedskopfs“ im Arkadenhof der Wiener Universität
■  Gerhard Scheit
Oktober
2006

Statement anläßlich einer Podiumsdiskussion mit Bele Marx & Gilles Mussard, Rainer Fuchs, Herbert Posch, Gerhard Scheit, Katharina Wegan; Moderation: Florian Ruttner; 18.10.2006 im Hörsaal 33 der Universität Wien. Die sich über mehrere Dekaden hinziehende Kontroverse um das Gefallenendenkmal (...)

Café Critique, Jahr 2007

Le dieu caché

Zur Kritik liberaler Anthropologie
■  Gerhard Scheit
Januar
2007

„Viel Unheimliches birgt die Welt / Das Unheimlichste ist der Mensch.“ Der Chor der Sophokleischen Tragödie war noch imstande, vom Menschen in der bloßen Einzahl zu erzählen, um darin Gewalt und Potential der Gesellschaft selber zum Ausdruck zu bringen. Heute aber, wenn der Chor des gesunden (...)

Café Critique, Jahr 2007

Europas Verständigung

Saul Friedländers Buch über die Jahre der Vernichtung
■  Gerhard Scheit
Februar
2007

In einer Denkschrift des Berliner Auswärtigen Amts vom 3. Juli 1940 heißt es, die Juden, soweit man sie nach Madagaskar deportiert, sollen „als Faustpfand in deutscher Hand“ bleiben: „für ein zukünftiges Wohlverhalten ihrer Rassegenossen in Amerika“. – Am 28. Juli erklärt Hitler in Salzburg dem (...)

Café Critique, Jahr 2007

Neuer Mensch als kollektives Ungeheuer

Ein Beitrag zum Begriff des Staatskommunismus
■  Gerhard Scheit
Juli
2007

So totalitarismustheoretisch hat Hannah Arendt gar nicht gedacht, wie es viele gerne hätten, die sich auf sie berufen. „Von einem streng moralischen Standpunkt aus“, sagt Arendt, „waren Stalins Verbrechen sozusagen altmodisch. Wie ein gewöhnlicher Verbrecher hat er sie niemals zugegeben, sondern mit (...)

Café Critique, Jahr 2007

Von Waggerl zu Goisern, von der Reichsmark zum Euro

Wozu braucht Europa eine kulturelle Identität?
■  Gerhard Scheit
September
2007

Hubert von Goisern geht als Botschafter für die Kulturhauptstadt Linz mit einer schwimmenden Konzertbühne auf Tour: quer durch Europa befährt er Donau, Rhein und Main, um an verschiedenen Stationen gemeinsam mit lokalen Musikern aufzutreten. Diese Tour sei ein „einendes Element, das keine Grenzen (...)

Café Critique, Jahr 2008

Dialektik der Feindaufklärung

Wie Franz Neumann, Ernst Fraenkel und Leo Strauss mit den Augen des Westens sehen lernten
■  Gerhard Scheit
Januar
2008

Für oder gegen den Westen – Carl Schmitt hat 1932 die Alternative benannt, als er konstatierte, daß die „Weimarer Verfassung zwei Verfassungen sind“, und der Zeitpunkt zwischen ihnen zu wählen nun gekommen sei: „Anerkennung substanzhafter Inhalte und Kräfte des deutschen Volkes oder Beibehaltung und (...)

Café Critique, Jahr 2008

Rettung der Natur und Verdrängung des Souveräns: Umweltschutz als antikapitalistischer Wahn

■  Gerhard Scheit
Februar
2008

Die Natur ist Teile ohne Ganzes. (Alberto Caeiro / Fernando Pessoa) Solange es ein göttliches Subjekt der Geschichte gibt, fungiert Natur lediglich als eine Art Futteral für den Menschen. Das galt auch noch für die letzte Erscheinungsform dieses Subjekts: die vergöttlichte Arbeiterklasse. Marx (...)

Café Critique, Jahr 2008

„Die Reserven zur Herstellung des allgemeinen Chaos“

Über das Verhältnis der Europäischen Union zur Islamischen Republik
■  Gerhard Scheit
April
2008

Soll die Bedrohung Israels durch das Atomprogramm des Iran hervorgehoben werden, fühlen sich nicht wenige Freunde Israels herausgefordert, sogleich hinzuzufügen: Europa sei ja genauso bedroht. Fast reflexartig wird damit Bereitschaft zum Bündnis signalisiert: die Europäer müßten aufgerüttelt werden, (...)

Café Critique, Jahr 2008

Eliminierung der Widersprüche

Geschichte der neuen deutschen Volksfront (proisraelisch) – kurzer Lehrgang
■  Gerhard Scheit
August
2008

Eine Antwort auf den Artikel „Juden als nützliche Idioten“ von Ingo Way und Stefan Wirner. Es ist ein merkwürdiges Phänomen: Dem Bedürfnis, von antideutscher Kritik sich abzustoßen, entspringen neudeutsche Liberale, die das meiste von dem verfehlen, was der Liberalismus im Guten enthält. Offenbar ist (...)

Café Critique, Jahr 2008

Engagement ohne Sartre

Zur Kritik der europäischen Neokonservativen
■  Gerhard Scheit
November
2008

Jede Nation scheint die Neokonservativen zu haben, die sie verdient. In den USA sind es politische Berater, die sich an den Platon- und Maimonides-Exegesen von Leo Strauss geschult haben; in Frankreich Moralisten nach dem Vorbild Voltaires und Zolas; und in Deutschland Komiker in der Tradition (...)

Café Critique, Jahr 2009

Postnazistische Anstalt

Lehrjahre zwischen Jargons — am Beispiel der Theaterwissenschaft
■  Gerhard Scheit
Januar
2009

In memoriam Paul Stefanek I Das Institut für Theaterwissenschaft in Wien, wie ich es Ende der siebziger Jahre kennenlernte, erfüllte nicht nur allgemein die Kriterien einer postnazistischen Anstalt. Der familiäre Charakter, der hier den Ton angab; die unabwendbare Nähe und Vertrautheit im Umgang, (...)

Café Critique, Jahr 2009

Aufstand der Privatheit

Über die Proteste im Iran
■  Gerhard Scheit
Juli
2009

Wer wie Jürgen Elsässer eine deutsche Volksinitiative gründet, um auch in Deutschland die „Strichjungen des Finanzkapitals“ in den „Darkroom“ des Volksempfindens zu befördern, hat ein gewisses Gespür dafür, wo das Moment der Protestbewegung liegt, das nicht mit dem Regime identisch ist. „Hier wollen (...)

Café Critique, Jahr 2009

Lob des Zinses

■  Gerhard Scheit
Dezember
2009

Das zinstragende Kapital ist die extremste Form des Glücksversprechens. Es forciert den Reproduktionsprozess der Gesellschaft bis zur äußersten Grenze: Ein „großer Teil des gesellschaftlichen Kapitals“ wird hier „von den Nichteigentümern desselben angewandt“, die „daher ganz anders ins Zeug gehn als (...)

Café Critique, Jahr 2010

Sitcom as Endgame, Tatort out of the Volksempfänger

An attempt to understand the culture industry
■  Gerhard Scheit
March
2010

“Advertising has absorbed surrealism“ – and sitcoms have absorbed Beckett’s Endgame. It seems that what Adorno noticed in the appendix of the “Dialictic of Enlightenment” named “The Scheme of Mass Culture” (Adorno 1997 Bd. 3: 306) is to be extrapolated for King of Queens and Beckett. The modern work of (...)

Café Critique, Jahr 2010

Alpendonaunazis für Ahmadinejad

Über die abendländischen Freunde des Jihad und ihr eigentliches Feindbild
■  Renate Göllner ▪ Gerhard Scheit
April
2010

Sie brüllen „Daham statt Islam“ und bewundern die Djihadisten. Die unter österreichischen Neonazis besonders beliebte Homepage Alpen-Donau-Info, die nicht anders als Kronen Zeitung und FPÖ das „Abendland in Christenhand“ wünscht, ist zugleich auf Distinktionsgewinn aus: „Mit billiger (...)

Café Critique, Jahr 2014

Die Schocktherapie

■  Alex Gruber ▪ Gerhard Scheit
März
2014

Auf das Entsetzen folgen Erklärungsversuche und Beschwichtigungen. Über die Dramaturgie der Debatte über den Antisemitismus Martin Heideggers.

Café Critique, Jahr 2015

Das automatische Subjekt und der Wahn der Subjekte

Über die Unbegreiflichkeit des Verwertungsprozesses
■  Gerhard Scheit
September
2015

Café Critique, Jahr 2015

Unter Deutschen

■  Gerhard Scheit
September
2015

Die Debatte über die neue Asylpolitik.

Café Critique, Jahr 2016

Das gespaltene Subjekt des Erinnerns

Über Alfred Hrdlicka und Jean Améry
■  Gerhard Scheit
Februar
2016

Das Subjekt des Erinnerns war ursprünglich ein Antifaschist, ein später Anhänger der Volksfront-Idee. (Aus: Das Subjekt des Erinnerns? Hg. von Helene Belndorfer u.a. Klagenfurt: Drava 2011) So wird es noch einmal beschworen vom Hrdlicka-Denkmal, dem „Denkmal gegen Krieg und Faschismus“ von Alfred (...)

Café Critique, Jahr 2016

Im Zeitalter des Behemoth: Antisemitismus und Staatskritik

■  Gerhard Scheit
Oktober
2016

Beiträge zu Gerhard Scheit
Context XXI, ZOOM 2/1999

Gesellschaftliches Marodieren

Ungeordnete Mosaiksteine eines Zerfalls
März
1999

Was macht eine Gesellschaft, wenn sie an die Grenzen ihrer Entwicklung stößt? Unsere These lautet: Sie verfällt nicht in Wohlgefallen, sondern wird noch einmal all ihre destruktiven Kräfte entfalten. Jeder Niedergang setzt zerstörerische Energie frei, die alles andere als automatisch in Emanzipation (...)

Context XXI, Radiosendungen 2000

Konkretionswahn und Antisemitismus

■  Sendungsgestaltung: Stephan GrigatRobert Zöchling
November
2000

Präsentation des Buches „Verborgener Staat, lebendiges Geld — Zur Dramaturgie des Antisemitismus“ durch den Autor Gerhard Scheit. Der wahnhafte Drang zur Konkretisierung und Personalisierung der negativen Aspekte des Kapitals als zentraler Aspekt des Antisemitismus, der diesen von anderen Rassismen (...)

Context XXI, Medienecke

Land ohne Öffentlichkeit

Dezember
2000

Man soll nicht so tun, als wäre Österreich erst seit der Bildung der blau-schwarzen Regierung das Letzte in der „westlichen Wertegemeinschaft“: In ganz Europa geht seit vielen Jahren die Rede vom Verfall der Öffentlichkeit um — begonnen hat es mit einem Strukturwandel. Die Habermas’sche Zuversicht, (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Alles auf Kursk

Der islamistische Terror und die Selbstversenkung der radikalen Linken
Oktober
2001

Die Selbstmordattentate vom 11. September haben nicht nur die Twin-Towers gesprengt, sie sprengen auch das politische Bezugssystem. Nicht dass der Politik eine Scheu vor Leichenbergen anzudichten wäre, aber sie pflegt zu Gewalt und Massenmord eine instrumentelle Beziehung. Weniger die schiere (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Es gibt sie noch, die guten Deutschen

Oktober
2001

Eine bereits 1935 geschriebene Notiz, die sich in Adornos Minima Moralia mit dem Titel Der böse Kamerad findet, veranlaßte den Autor einer sein Objekt permanent dummdreist denunzierenden Adorno-Monographie (Hartmut Scheible, Theodor W. Adorno, Rowohlt 1989) zu einer besonderen Empörung. Adornos (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Manisch Germanisch

Ausufernde Anmerkungen zur Trennung im Kritischen Kreis
Oktober
2001

„In seiner Fernsehrede, die er am 27.7.1967 nach den Negerunruhen in Detroit hielt, meinte Präsident Johnson: „Es gibt kein amerikanisches Recht, Gebäude in Brand zu stecken und von Hausdächern zu schießen. Das sind Verbrechen.“ – Er hätte hinzufügen müssen: „es sei denn, Amerikaner täten das auf meine (...)

Streifzüge, Heft 1/2002

Auschwitz und Wahnwitz

Offener Brief an Gerhard Scheit
März
2002

Der Grund, warum ich mich zu Deinem kleinen Text (vgl. „Streifzüge“ 3/2001) über das Auseinanderbrechen des Wiener „Kritischen Kreises“, der die „Streifzüge“ hervorbrachte, äußere, ist der, dass er mir einen Begriff an die Hand gibt, der es mir erlaubt, meine Haltung zur These, die „islamistischen (...)

Streifzüge, Heft 1/2002

Anmerkungen zu Gerhard Scheit „Kososvo und Auschwitz“

(Streifzüge 2/2001)
März
2002

Dem kategorischen Imperativ [Adornos] gemäß wäre aber die Universalisierung als eine zweischneidige Befreiung von Auschwitz zu denken, eine, die zwar das Massenmorden beendet hat, aber zugleich die Voraussetzungen dafür bewahrt, dass es sich wiederholen kann. Dem Imperativ gemäß zu denken hieße: (...)

Context XXI, Radiosendungen 2002

Der ehrbare Antisemitsmus

■  Sendungsgestaltung: Stephan GrigatSimone Dinah Hartmann
Mai
2002

Gerhard Scheit und Michael Holmes über den „ehrbaren Antisemitismus“ Israelkritik bzw. Antizionismus. Über Said, Adorno und Améry.

Context XXI, Radiosendungen 2002

NGOs der Vernichtung

■  Sendungsgestaltung: Café Critique
Dezember
2002

Gerhard Scheit über Suicide bombing als neue Form des Antisemitismus.

Context XXI, Heft 8/2002 — 1/2003

Im Islam sind die Wurzeln nicht zu finden

März
2003

Auch wenn Gerhard Scheit in seiner Analyse gegenwärtiger Entwicklungen in Zusammenhang mit den Selbstmordattentaten in Israel oder New York weitgehend recht zu geben ist, so falsch sind seine Ausführungen, wo es um die Suche nach den Wurzeln für die aktuellen Ereignisse in der islamischen (...)

Context XXI, Heft 8/2002 — 1/2003

Feindbild Mahler

Zur antisemitischen Abwehr der Moderne in Österreich
März
2003

Das Buch von Gerhard Scheit und Wilhelm Svoboda behandelt die Rezeptionsgeschichte Gustav Mahlers von 1918 bis in die 90er Jahre. Das Werk kommt in den zahlreichen Zitaten der MusikkritikerInnen ausführlich auf die Musik Mahlers zu sprechen, sodaß ein Interesse an der Musik für eine Lektüre sicher (...)

Café Critique, Jahr 2004

Propaganda der Tat, Freiheit des Opfers

Gerhard Scheit über sein neues Buch Suicide Attack
Dezember
2004

Gerhard Scheit ist Autor verschiedener Bücher zum Antise­mitismus und Mitglied der Wiener Gruppe Café Critique. Soeben erscheint im ça ira-Verlag sein neues Buch: „Suicide Attack“ — Zur Kritik der politischen Gewalt. Phase 2 be­fragte Gerhard Scheit zu dem von ihm wiedereingeführten Begriff des (...)

Café Critique, Jahr 2005

„Suicide Attack. Zur Kritik der politischen Gewalt“

Buchpräsentation, Berlin, im Februar 2005
Februar
2005

Einführungstext Spätestens der tausendfache Mord der Suicide Attacks vom 11. September hat unübersehbar gemacht, was sich bereits zuvor in den zahlreichen Selbstmordattentaten in Israel manifestiert hatte: eine Bewegung, die im Namen Allahs zum Djihad aufruft gegen Juden und alles was sie mit (...)

Context XXI, Jahr 2006

Religions- und Ideologiekritik

März
2006

Eine Veranstaltungsreihe der Studienvertretung Politikwissenschaft an der Universität Wien. Religions- und Ideologiekritik Eine Einführung mit Stephan Grigat Karl Marx schrieb 1843: "Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. (...)

Streifzüge, Heft 66

Home Stories

Aus den gezinkten Märchenbüchern der Streifzüge-Redaktion
August
2006

Schreiben hilft von Maria Wölflingseder Ja, so etwas! Neben dem Gründer der Streifzüge, Franz Schandl, bin ich von den aktuellen Mitarbeitenden die einzige, die von Anbeginn dabei ist. Franz kannte mich aus der Weg und Ziel-Redaktion, in die er von Julius Mende eingeladen wurde, und in der ich (...)

Café Critique, Jahr 2007

Anders als der Bürger

Über Antisemitismus, Voluntarismus und Determinismus bei Ulrich Enderwitz und in der Wertkritik
Juni
2007

Eine in der Tradition der Adornoschen Kritischen Theorie stehende Wert- und Fetischkritik ist aus unterschiedlichen Richtungen mit dem Vorwurf konfrontiert, sie reklamiere für sich, bezogen auf die gesellschaftliche Totalität, eine Art exterritorialen Standpunkt, da nur von diesem aus der (...)

Café Critique, Jahr 2009

Fetisch und deutsche Ideologie

Januar
2009

Erstaunt verkündet das Feuilleton eine Marx-Renaissance. Die Krise habe das Marxsche Kapital zum Verkaufsschlager werden lassen. Lesekreise zur Kritik der politischen Ökonomie würden nur so aus dem Boden sprießen. Nach einem Jahrzehnt der weit gehenden Abwesenheit von kapitalismuskritischen Tönen (...)

Café Critique, Jahr 2009

Theorie des Wahns — Wahn der Theorie

Zur Kritik wertneutraler Antisemitismustheorien
Januar
2009

Max Weber, der gemeinhin als der Begründer der modernen Soziologie gilt, formuliert in seiner 1917 erschienen Schrift „Wissenschaft als Beruf“, jenen Gedanken, der für den positivistischen Wissenschaftsbetrieb bis heute nichts an Geltung verloren hat: „‘Persönlichkeit’ auf wissenschaftlichem Gebiet (...)

Café Critique, Jahr 2009

Theorie des Wahns – Wahn der Theorie

Zur Kritik wertneutraler Antisemitismustheorien
März
2009

Max Weber, der gemeinhin als der Begründer der modernen Soziologie gilt, formuliert in seiner 1917 erschienen Schrift „Wissenschaft als Beruf“, jenen Gedanken, der für den positivistischen Wissenschaftsbetrieb bis heute nichts an Geltung verloren hat: „‚Persönlichkeit’ auf wissenschaftlichem Gebiet (...)

Café Critique, Jahr 2009
Suicide Attack:

Hintergründe des Selbstmordterrors

Rezension
Mai
2009

Gerhard Scheit hat gründliche Arbeit geleistet. Er untersucht auf 616 Seiten den antisemitischen Wahn, der zum Völkermord an Juden geführt hat und auch zum Selbstmordterror im Heiligen Land. Gerhard Scheit versucht – sich auf die Frankfurter Schule stützend – mit den Mitteln der Philosophie und der (...)

Café Critique, Jahr 2009

Iran- & Israelsolidarität

August
2009

Neutralität hinsichtlich der Vernichtungsdrohungen gegenüber Israel darf es unter den Gegnern des iranischen Regimes nicht geben. Kaum etwas lässt sich schwerer beantworten als die Frage, wohin die gegenwärtigen Proteste im Iran und die Spannungen innerhalb des Regimes führen werden. Die auf den (...)

Café Critique, Jahr 2009

Der Siegfriedskopf im Arkadenhof

... oder wie die neue „Aufarbeitung der Vergangenheit“ funktioniert
September
2009

Im Sommer 2006, ohne dass die Feierlichkeit an die große Glocke gehängt worden wäre (wohl aus Angst vor Auseinandersetzungen, wie noch zu erläutern sein wird), wurde ein Symbol des Rechtsextremismus an der Universität Wien, der Siegfriedskopf, aus der Aula in den neugestalteten Arkadenhof verlegt (...)

Streifzüge, Heft 70

Das unschuldige Ding

Facetten und Tücken des Gebrauchswerts
August
2017

Frisch sind die Zweifel ja nicht. Macht der Begriff des Gebrauchswerts überhaupt Sinn? Und wenn ja, welchen? Sind Gebrauchswerte universeller Natur, zumindest von hoher ontologischer Härte, unbeeindruckt von verschiedensten Produktionsverhältnissen, eine eherne und unhintergehbare Größe von (...)

LICRA, Projekte
Hrsg. Benjamin Kaufmann

Der Sand aus den Uhren

Oktober
2017

Die Bildlosigkeit angesichts des Unabbildbaren schreibt die Demut vor den Toten vor, Sprachlosigkeit angesichts des Unbesprechbaren aber würde sie verraten. Wenn aber auch der Versuch zu Sprechen misslingt, bleibt als Äußerstes noch das zu tun: auf das Schweigen aufmerksam zu machen. Der Band (...)

Videos
Vortrag von Gerhard Scheit am 18.06.2009 im Rahmen der Ring-Vorlesung „Quer zur Wirklichkeit — (...)
Warum heißt die Eliteeinheit der Revolutionsgarden al-Quds? Die politische Einheit der (...)
Adorno fügte dem Ausdruck Erfahrung ein Epitheton hinzu, das sie als unreglementierte oder (...)
Inversionen der Komik und die Wiederkehr der verdrängten Gewalt bei Export, Jelinek, (...)
Zum Begriff des „Islamfaschismus“. Wie ist das iranische Regime und der Islamismus begrifflich zu (...)
Das Selbstmord-Attentat gilt als Verzweiflungstat – als Mittel der Verzweifelten in einem Kampf (...)
Das iranische Regime ist von einer permanenten Konkurrenz von Cliquen und Herrschaftsrackets (...)

Gerhard Scheit (* 1959 in Wien) ist ein wissenschaftlicher Autor und Essayist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scheit hat nach einem Musikstudium Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Musik in Wien und Berlin studiert. Er hat an mehreren Universitäten in Österreich gelehrt und lebt als freier Autor und Essayist in Wien. Seine Forschungsschwerpunkte bildeten zunächst Geschichte von Drama und Musikdrama sowie Antisemitismus in Literatur- und Musikgeschichte, seit Mitte der 1990er Jahre Studien zu einer kritischen Theorie des Staats- und des Völkerrechts. Ausgehend von Theodor W. Adorno, Max Horkheimer und Franz Neumann betrachtet er die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie wie die Freudsche Psychoanalyse als Voraussetzung gesellschaftskritischer Analyse. Besonderes Gewicht legt er dabei auf den Begriff des "Rackets" – als Gegenbegriff zu dem des Rechts und des Souveräns in der bürgerlichen Gesellschaft dient er ihm vor allem zur näheren Bestimmung der nationalsozialistischen wie der jihadistischen Bewegung.

Er publiziert in den 1990er Jahren regelmäßig in der Zeitschrift konkret, später vor allem regelmäßig u. a. in der antideutschen Zeitschrift Bahamas und auf der Webseite Café-Critique. 2012 gründete er zusammen mit Manfred Dahlmann die "Zeitschrift für Ideologiekritik" sans phrase, die sich verstärkt der Kritik des Existenzialismus zuwendet und im Freiburger und Wiener Ça ira Verlag erscheint. Scheit gab mehrere Bände der bei Klett-Cotta erschienenen Werkausgabe des Schriftstellers Jean Améry heraus.

2016 erhielt Gerhard Scheit zusammen mit Stefan Horvath den Theodor-Kramer-Preis.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am Beispiel von Brecht und Bronnen. Krise und Kritik des modernen Dramas, Boehlau Verlag, Wien/ Köln/ Graz 1988, ISBN 3-205-05118-1.
  • Theater und revolutionärer Humanismus. Eine Studie zu Jura Soyfer, Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1988, ISBN 3-900351-98-8.
  • Franz Grillparzer, Rowohlt, 1994, ISBN 3-499-50396-4.
  • Dramaturgie der Geschlechter. Über die gemeinsame Geschichte von Drama und Oper, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-12513-8.
  • Mülltrennung, Konkret Literatur Verlag, 1998, ISBN 3-930786-16-8.
  • Hanswurst und der Staat. Eine kleine Geschichte der Komik. Deuticke, Wien 1999, ISBN 3-216-30153-2.
  • Die Meister der Krise. Über den Zusammenhang von Menschenvernichtung und Volkswohlstand, Ça ira, Freiburg i. Br. 2001, ISBN 3-924627-70-3.
  • Suicide Attack. Zur Kritik der politischen Gewalt, Ça ira, Freiburg i. Br. 2004, ISBN 3-924627-87-8.
  • Verborgener Staat, lebendiges Geld. Zur Dramaturgie des Antisemitismus, Ça ira, Freiburg i. Br. 2006, ISBN 3-924627-63-0.
  • Jargon der Demokratie. Über den neuen Behemoth, Ça ira, Freiburg i. Br. 2007, ISBN 978-3-924627-95-9.
  • Der Wahn vom Weltsouverän. Zur Kritik des Völkerrechts, Ça ira, Freiburg i. Br. 2009, ISBN 978-3-924627-15-7.
  • Quälbarer Leib. Kritik der Gesellschaft nach Adorno, Ça ira, Freiburg i. Br. 2011, ISBN 978-3-86259-104-6.
  • Kritik des politischen Engagements, Ça ira, Freiburg i. Br. 2016, ISBN 978-3-86259-128-2.
  • Im Ameisenstaat: Von Wagners Erlösung zu Badious Ereignis, Sonderzahl, Wien 2017, ISBN 978-3-85449-471-3.

Koautor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Monika Meier und Peter Roessler: Theater – Wissenschaft und Faschismus. Selbstverlag, Westberlin 1982.
  • mit Peter Roessler (Hrsg.): Theater und Faschismus. In: Wespennest. Nr. 56, Wien 1984.
  • Das verhörte Geschlecht. Zur Krise der Macht im Dialog Heinrich von Kleists. In: Heinz Ludwig Arnold, Roland Reuß, Peter Staengle (Hrsg.): Heinrich von Kleist. edition text + kritik, München 1993, ISBN 3-88377-440-5. (TEXT+KRITIK Sonderband)
  • mit Walter Pass und Wilhelm Svoboda: Orpheus im Exil. Die Vertreibung der österreichischen Musik 1938–1945. Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1995, ISBN 3-85115-200-X.
  • mit Wilhelm Svoboda: Feindbild Gustav Mahler. Zur antisemitischen Abwehr der Moderne in Österreich. Sonderzahl, Wien 2002, ISBN 3-85449-196-4.
  • mit Wilhelm Svoboda: Treffpunkt der Moderne. Gustav Mahler, Theodor W. Adorno, Wiener Traditionen. Sonderzahl, Wien 2010, ISBN 978-3-85449-332-7.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurzbiographie in: Stephan Braese, Holger Gehle, Doron Kiesel, Hanno Loewy (Hrsg.): Deutsche Nachkriegsliteratur und der Holocaust. Campus Verlag, Frankfurt 1998, ISBN 3-593-36092-6, S. 416.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Salzburger Nachrichten - Theodor Kramer Preis an Stefan Horvath und Gerhard Scheit. Artikel vom 21. Juni 2016, abgerufen am 21. Juni 2016.
Gerhard Scheit bei

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Kritik des politischen Engagements von Scheit, Gerhard | Buch | Zustand sehr gut

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Suicide Attack: Zur Kritik der politischen Gewalt - Gerhard Scheit

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Gerhard Scheit - Im Ameisenstaat: Von Wagners Erlösung zu Badious Ereignis

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Gerhard Scheit / Der Wahn vom Weltsouverän / 9783924627157

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6310046 Scheit, Gerhard : Die Meister der Krise

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Angebotsende: Montag Dez-30-2019 2:22:01 CET
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Gerhard Scheit - sans phrase

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Suicide Attack Zur Kritik der politischen Gewalt Gerhard Scheit Buch Deutsch

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Gerhard Scheit - Quälbarer Leib

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sans phrase Zeitschrift für Ideologiekritik; Heft 14, Juni 2019 Gerhard Scheit

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Gerhard Scheit - sans phrase. H.13/2018

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Gerhard Scheit - Der Wahn vom Weltsouverän

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Gerhard Scheit - sans phrase. H.12/2018

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Angebotsende: Samstag Jan-11-2020 6:36:18 CET
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Gerhard Scheit - Im Ameisenstaat: Von Wagners Erlösung zu Badious Ereignis

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